Wichtig: Unterstützung für pflegende Angehörige

Rundfunksendung mit LH Sausgruber, So., 13.08.06

Bregenz (OTS) - Pressestimmen
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Wien (OTS) -

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Ressort : LHRR Datum : 13.08.06 Stichw. : Soziales/Pflege/Sausgruber Titel : Wichtig: Unterstützung für pflegende Angehörige = Text :

Thomas Mair, Landespressestelle: Zur heutigen Sendung mit dem Landeshauptmann begrüßt Sie Thomas Mair von der Landespressestelle recht herzlich. Mit dem Projekt "Betreuungshilfe" wird das Entlastungsangebot für Pflegende Angehörige weiter ausgebaut. Dabei bildet die Arbeitsinitiative "aqua mühle Frastanz" im Auftrag und auf Kosten des AMS arbeitssuchende und engagierte Frauen aus und stellt diese danach in einem Beschäftigungsausmaß ab 50 Prozent ein - für Landeshauptmann Herbert Sausgruber eine gute Ergänzung des bestehenden Angebots:

Landeshauptmann Sausgruber: Dass in Vorarlberg 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause betreut werden können, verdanken wir der Tatsache, dass das Zusammenspiel unserer unterschiedlichen Angebote im Pflege- und Betreuungsdienst gut funktioniert. Das Engagement vieler pflegender Angehöriger wird durch die unterstützende Arbeit der Hauskrankenpflege, der Mobilen Hilfsdienste und der Hospizbewegung hervorragend ergänzt. Gerade angesichts der demografischen Entwicklung - immer mehr Menschen werden immer älter - ist es wichtig die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass auch künftig möglichst viele pflegebedürftige Menschen zu Hause betreut werden können. Deshalb ist es uns ein besonderes Anliegen, Entlastungsangebote für Pflegende Angehörige zu schaffen und das Betreuungsnetz weiter auszubauen.

Thomas Mair, Landespressestelle: Für AMS-Landesgeschäftsführer Anton Strini geht es neben der Unterstützung Pflegender Angehöriger auch darum, neue und interessante Qualifizierungs- und Arbeitsmöglichkeiten für engagierte, arbeitssuchende Vorarlberger Frauen zu erschließen:

Anton Strini: Derzeit absolvieren elf Frauen eine 15 Wochen dauernde Ausbildung, das sind 400 Ausbildungsstunden, die sie befähigen wird den Anforderungen ihrer künftigen Tätigkeit in der Betreuung entsprechend zu erfüllen. Nach Abschluss ihrer Ausbildung werden die Frauen dann bei "aqua mühle" angestellt und zwar in einem voll versicherungspflichtigen Dienstverhältnis im Beschäftigungsausmaß von mindestens 50 Prozent. Wir hoffen, und da sind wir sehr zuversichtlich, dass dieses Pilotprojekt dazu beiträgt hier neue Wege zu finden um mittelfristig eben solche zusätzliche Beschäftigung für Frauen in Vorarlberg zu erschließen.

Thomas Mair, Landespressestelle: Auch Willi Hagleitner von den Mobilen Hilfsdiensten zeigt sich optimistisch:

Willi Hagleitner: Ich hatte Gelegenheit bei zwei, drei Auswahlgesprächen dabei zu sein. Ich stelle fest, es sind hoch motivierte Frauen, die die Qualität mit sich bringen, die arbeitswillig sind und auch betreuungswillig und da habe ich ein ganz ein gutes Gefühl auch wenn diese Frauen dann in der Betreuungshilfe tätig werden, dass sie auch entsprechend angenommen werden von den Patientinnen bzw. von denjenigen, die zu betreuen sind.

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