VP-Walter ad Kopietz: Wien ist kein Jobmagnet sondern Jobbremse

Wiener SPÖ gibt nun Pendlern die Schuld für eigenes Versagen

Wien (OTS) - "Kein Wunder, dass es mit Wien wirtschaftlich bergab geht, wenn Probleme ignoriert anstatt gelöst werden. Das ewige Schönreden der Wiener SPÖ kann nämlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass Wien aufgrund der höchsten Arbeitslosenquote Österreichs kein Jobmagnet sondern eine Jobbremse ist und in der Bundeshauptstadt seit Jahren Arbeitsplätze verloren gehen", so die Reaktion von Norbert Walter, Landesgeschäftsführer der Wiener ÖVP auf eine abermalige Jubelsendung vom Wiener SPÖ Landesgeschäftsführer, Prof. Harry Kopietz.

"Um von der miserablen Wiener Arbeitsmarktpolitik abzulenken, müssen jetzt auch schon die Pendler herhalten", sieht der VP-Landesgeschäftsführer den wahren Hintergrund der SPÖ-Aussagen in Bezug auf die einpendelnden Arbeitskräfte. Eines ist für ihn auch klar ersichtlich: Die SP-Stadtregierung blockiert den positiven Trend am österreichischen Arbeitsmarkt. Denn hätte Wien mit knapp 10 % nicht die höchste Arbeitslosenquote, sondern wie alle anderen Bundesländer, eine positive Arbeitsmarktbilanz zu verzeichnen, hätte Österreich EU-weit eine weit niedrigere Arbeitslosenquote.

Nicht schönzureden ist auch die Tatsache, dass seit dem Amtsantritt von Bürgermeister Häupl österreichweit 160.000 Arbeitsplätze zusätzlich geschaffen wurden, in Wien jedoch mehr als 31.000 Arbeitsplätze verloren gingen. Den Verlust von zig tausenden Arbeitsplätzen als großen Erfolg zu bezeichnen, sieht Walter als arglistige Täuschung der Wiener SPÖ und Ignoranz gegenüber der Problematik am Wiener Arbeitsmarkt.

"Die Wiener SPÖ sollte sich auch einmal fragen, warum die Menschen einpendeln. Zahlreiche Wienerinnen und Wiener, vor allem junge Familien wandern nämlich ins Umland von Wien ab. Eine Gebührenerhöhung nach der anderen und die enorm hohen Kindergartenkosten in Wien sind nicht gerade familienfreundlich -auch diesem negativen Trend sieht die SP-Stadtregierung tatenlos zu", so der VP-Landesgeschäftsführer.

"Wenn die SPÖ die höchste Arbeitslosenquote als Erfolg bezeichnet und nun auch noch Pendler als Schuldige dafür herhalten müssen, dann kann man einen Regierungswechsel zur SPÖ nur als gefährliche Drohung verstehen", schließt Walter.

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