Schasching/Heinzl: Empörung bei A1-Anrainern wegen Rückzieher bei Steinhäusl-Lärmschutzprojekt

Interessen von 600 Anrainern werden von der Bundesregierung vom Tisch gewischt

St. Pölten, (SPI) - Empörung und Verärgerung herrscht derzeit in der Westautobahn-Anrainergemeinde Altlengbach. Seit Jahren kämpft die Gemeinde für einen wirksamen Lärmschutz beim Knoten Steinhäusl, einem der am stärksten befahrenen Autobahnabschnitte Österreichs. Im Juni 2006 versprach die verantwortliche ASFINAG den Anrainern die Errichtung von Lärmschutzwänden, seit wenigen Tagen will man davon aber nichts mehr wissen. Die Interessen von rd. 600 Anrainern werden damit von der Bundesregierung vom Tisch gewischt. "Das Projekt Lärmschutz Knoten Steinhäusel scheint im Ausbauprogramm der ASFINAG für 2007 nicht mehr auf, es dürfte dem Kürzungsstift des Verkehrsministers zum Opfer gefallen sein. VP-Verkehrsstaatssekretär Kukacka hat ja erst diese Woche via ORF angekündigt, den Ausbau von Lärmschutzeinrichtungen massiv zurückzuschrauben. Was Kukacka hier macht ist eine bewusste Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung. Verkehrslärm macht krank - und die Lebensqualität wird ohnehin massiv beeinträchtigt. Diesen Verrücktheit des Staatssekretärs von ‚Tempo-Bolzerministers’ Gorbach werden wir im NÖ Zentralraum jedenfalls nicht hinnehmen", kündigen die beiden SPÖ-Nationalräte Beate Schasching und Anton Heinzl massiven Widerstand gegen die Kürzungspläne der ASFINAG und des Verkehrsministeriums an.****

Die Lärmwerte beim Knoten Steinhäusel liegen jedenfalls weit über den von der EU vorgegebenen Normen. Verärgert zeigt sich auch Altlengbachs Bürgermeister Wolfgang Luftensteiner. "Durch die rasante Zunahme des Verkehrs, vor allem des Schwerverkehrs auf der A 1 und der A 21, sowie durch die besondere topografische Lage in einem Talkessel an den Ausläufern des Wienerwaldes, ist der Autobahnknoten Steinhäusl zu einem neuralgischen Punkt des gesamten Autobahnnetzes geworden. Die Notwendigkeit des Lärmschutzes steht außer Frage und wenn hier bereits zugesagte Projekte wieder zurückgezogen werden, so werden wir die Bevölkerung mobilisieren und gegen diesen Schildbürgerstreich kämpfen", so Luftensteiner. Die beiden St. Pöltner SPÖ-Nationalräte Heinzl und Schasching kündigen an, die nächste Parlamentssitzung dazu zu nutzen, das Thema Lärmschutz Steinhäusl wieder in das Parlament einzubringen.
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