Bures: Schüssel leistet Offenbarungseid - Pflege und Kinderbetreuung ist ÖVP egal

Wien (SK) - Im heutigen Kurier-Interview erklärt Schüssel, man könne nicht bei jedem Problem nach dem Staat rufen und nennt hier Kinderbetreuung, Ganztagsschule und Pflege. "Das ist ein Offenbarungseid. Damit macht Schüssel klar, dass er in diesen Bereichen gar nicht an einer Lösung interessiert ist. Die Anliegen der Leute sind Schüssel egal und er macht damit deutlich, dass es seiner Meinung nach nicht die Aufgabe der Regierung ist, Konzepte und Lösungen für die Probleme der Menschen zu finden und umzusetzen", sagte SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Das erklärt auch, warum hier in den letzte sechs Jahren nichts weiter gegangen ist", so Bures, die daran erinnert, dass etwa 100.000 Kinderbetreuungsplätze fehlen. "Es würde mich schon interessieren, wie Schüssel sich vorstellt, dass eine Frau mit kleinen und schulpflichtigen Kindern, sich Kinderbetreuung privat organisieren soll. Auch würde mit interessieren, wie eine solche Frau, die keinen Betreuungsplatz findet, und daher längere Zeit nicht berufstätig ist, sich mit ihrer geringen Pension Pflege leisten soll."

Abschließend betonte Bures: "Eines ist sicher: Mit negieren, schönreden und halbherzig eingesetzten Arbeitskreisen, die nichts bringen, weil der ÖVP-Kanzler gar keine Lösung will, wird es keinerlei Verbesserung bei der Pflege und keinen einzigen zusätzlichen Betreuungsplatz geben. Was sich die Menschen in diesem Land wünschen, ist ein Kurswechsel in Richtung mehr soziale Gerechtigkeit, mehr Fairness und mehr Ehrlichkeit - siehe die OTS 0113 vom 8. August, mit dem Titel 'SK-Dokumentation: Die Wahlkampflügendes Wolfgang Schüssel'. Und diesen Kurswechsel kann es nur geben, wenn die ÖVP abgewählt wird." (Schluss) up

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