Kopietz: Wien ist Österreichs Jobmagnet- 215.000 Menschen pendeln in die Hauptstadt

Wien (SPW) - "Rund 215.000 Menschen pendeln nach Wien um hier zu arbeiten", berichtete der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Harry Kopietz am Sonntag. "Diese hohe Zahl an 'WienerInnen auf Zeit' hat auch einen Grund: Wien ist die Jobhauptstadt Österreichs, jeder vierte österreichische Arbeitsplatz befindet sich in Wien. Damit entschärft die Bundeshauptstadt das Arbeitslosenproblem der anderen Bundesländer", stellte Kopietz gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien fest. "Die Taktik der Volkspartei und ihrer Partnerparteien in Blau und Orange, den österreichischen Jobmotor Wien immer nur schlecht zu reden, scheitert am Realitätscheck. In Wien werden Arbeitsplätze geschaffen, die Menschen aus der ganzen Ostregion täglich einen weiten Weg zum Arbeitsplatz in die Bundeshauptstadt fahren lässt. Die traurige Alternative zum sozialdemokratischen Arbeitsmarktmodell wären noch höhere Arbeitslosenzahlen in ganz Österreich. Die dürften Schüssel und der Volkspartei anscheinend besser gefallen, sonst würden sie nicht tatenlos zusehen, wie Hunderttausende ohne Job leben müssen. Aber Österreich wird sich dagegen wehren- am 1.Oktober!", so Kopietz. ****

"Rund 20 Prozent der österreichischen Bevölkerung lebt in Wien und gleichzeitig bietet die Bundeshauptstadt etwa 25 Prozent aller Jobs in Österreich", ging Kopietz auf die Arbeitsmarktsituation ein und verglich mit VP-regierten Bundesländern: "Wien bietet um 200.000 Jobs mehr als Niederösterreich und Oberösterreich, obwohl diese Länder einwohnermäßig etwa gleich groß sind." Aber der österreichweite Rückgang der Arbeitslosigkeit sei bereits am Wiener Trend ablesbar gewesen, so Kopietz: "Seit Sommer 2006 gibt es in Österreich einen leichten Rückgang bei den Arbeitslosenzahlen- ein Trend der in Wien bereits im Sommer 2005 begann. Während in anderen Bundesländern die Arbeitslosigkeit weiter stieg, war in Wien aufgrund der Investitionen und Arbeitsmarktförderungsmaßnahmen der SP-Stadtregierung bereits ein Rückgang zu verzeichnen. Die erfolgreiche Arbeitsmarktpolitik der SPÖ zieht Arbeitsplätze an und somit auch Arbeitskräfte aus ganz Österreich."

"Auch für Lehrstellensuchende bietet Wien Möglichkeiten, denn von den 16.000 Wiener Lehrlingen sind 4.000 ‚zu Gast’ aus den umliegenden Bundesländern", informierte Kopietz und ging weiter auf die erfolgreichen Maßnahmen der SPÖ Wien ein: "Die Stadt Wien bildet in ihren Unternehmen 1.000 Lehrlinge in 37 Berufen aus. Auf Bundesebene sind es dagegen nur 200 Lehrstellen. Dafür sind Schüssel und Co. verantwortlich."

"Bei Betriebsneugründungen schlägt Wien laufend seine eigenen Rekorde", zeigte sich Kopietz erfreut. "Mit 8.683 Betriebsneugründungen im Jahr 2005 konnte ein Plus von 411 Betrieben und damit fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr erreicht werden", berichtete der SP-Landesparteisekretär über die Nummer Eins -Position in Österreich bei Betriebsneugründungen, aber auch bei internationalen Betriebsansiedlungen: "Wien ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort: 2005 sind 74 internationale Unternehmen nach Wien gekommen, was ein Plus von 37 Prozent bedeutet. Und im ersten Halbjahr 2006 sind es bereits 31 neue Betriebsansiedlungen."

"Die Wiener Wirtschaftspolitik der SPÖ-Stadtregierung bedeutet Arbeitsplätze für WienerInnen und 'Gast-WienerInnen'", unterstrich Kopietz die Arbeitslosigkeitsbekämpfungs-Kompetenz der SPÖ. "Die Bundesregierung will nichts mit dem Roten Wien zu tun haben, aber das Steuergeld aus Wien nimmt sie gerne. 40 Prozent des gesamten Steueraufkommens stammen nämlich aus der Bundeshauptstadt", sprach Kopietz die politisch motivierte Schlechtmacherei Wiens durch die Volkspartei an.

"Der Jobmotor Wien - angetrieben vom Treibstoff SPÖ - schafft Arbeitsplätze für ganz Österreich. 215.000 Menschen pendeln nach Wien, weil es in ihren Heimatorten an Arbeit mangelt. Aber in ganz Österreich muss Arbeit geschaffen werden. Und dafür braucht es einen Wechsel mit der SPÖ!", so Kopietz abschließend. (Schluss) bh

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