BZÖ-Politiker dürfen Augen nicht vor Realität verschließen

Kärntens Gesundheitslandesrat ruft selbsternannten Gesundheitsexperten, Scheuch, seine Verantwortung gegenüber Kärntner Bevölkerung in Erinnerung

Klagenfurt (SP-KTN) - Auch die Politiker des BZÖ in Kärnten dürfen ihre Augen nicht vor der Realität verschließen", reagierte heute, Mittwoch, Kärntens Gesundheitsreferent LR Schantl auf die Aussagen Kurt Scheuchs (BZÖ), zum Thema psychosomatische Klinik Millstatt.

Es sei für ihn, Schantl, schlichtweg unverständlich, wie Scheuch, Strutz und Co. einfach über das negative Ergebnis der Bedarfsprüfung hinwegsehen können.

"Laut dem bisherigen Prüfungsverfahren ist Kärnten ausreichend versorgt, und es gibt keinen zusätzlichen Bedarf an psychosomatischen Akutbetten", sagte der Gesundheitsreferent und weist damit die an den an den Haaren herbeigezogenen Vorwurf eine Zwei-Klassen-Medizin zu forcieren entschieden zurück.

Schantl wertet die von Seiten der Orangen geführte unsachliche Diskussion nur "als schlechte Wahlkampfstrategie auf dem Rücken der Patienten in unserem Bundesland". Weil der Gesundheitsreferent aber die Anliegen der Kärntner Bevölkerung sehr ernst nähme, habe er zugestimmt, die von Seiten des BZÖ in Zweifel gezogene Bedarfsprüfung von einer unabhängigen Kommission mit Vertretern aller Regierungsparteien sowie namhaften Experten neuerlich durchführen zu lassen.

Hier von einer Verzögerungstaktik zu sprechen entbehre schlichtweg jeder Grundlage, sondern zeuge nur von einer verantwortungsvollen Gesundheitspolitik. "Ich appelliere an die Verantwortung der Herren gegenüber der Kärntner Bevölkerung und lade sie zu einer konstruktiven Zusammenarbeit ein", schloss Schantl.

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