FP-Herzog gegen Hatz auf WEGA-Beamte

Drogendealer mit mehr Rechten als beherzte Polizeibeamte?

Wien, 09-08-2006 (fpd) - Der Wiener FPÖ-Landtagsabgeordnete Johann Herzog spricht sich entschieden gegen Vorverurteilungen der drei WEGA-Beamten aus, die einen verurteilten nigerianischen Drogendealer angeblich am Finger verletzt haben. Wenn ein Verbrecher bei der verdienten Abschiebung gewalttätigen Widerstand leistet und dann die ihre Aufgabe erfüllenden Beamten an den Pranger gestellt werden, während der Drogendealer als armes Opfer dasteht, dann ist entschieden etwas faul in unserem Rechtssystem.

Wenn im Raum steht, dass sich der schwarzafrikanische Drogendealer, gegen den auch in Deutschland eine Anzeige wegen "Widerstand gegen die Amtsgewalt" erstattet wurde, beim Randalieren eine Verletzung zugezogen hat, so dürfen dafür nicht die WEGA-Beamten zur Verantwortung gezogen werden, betont Herzog.

Es ist im Interesse unseres Rechtsstaates davor zu warnen, aus Tätern zu Opfer zu machen und umgekehrt. Unbewiesene Anschuldigungen wie jene des Drogendealers gegen die Beamten dürfen auch keinesfalls zur Verlängerung seines Aufenthaltes in Österreich führen, schloss Herzog. (Schluss)am

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