Gusenbauer: SPÖ will den Wohlstand fairer verteilen und Österreich sozialer und gerechter machen

Echte Wahl am 1. Oktober, ob Reiche noch reicher werden sollen, oder ob ein neuer fairer Weg eingeschlagen wird

Wien (SK) - Es sei ein weit verbreiteter Irrtum zu glauben, dass
es am 1. Oktober keine echte Wahl gebe, dass völlig egal sei, wer regiert, sagte SPÖ-Vorsitzender Alfred Gusenbauer Mittwoch in einer Pressekonferenz. Es gebe zwei klare Wege, entweder den Weg der Regierung Schüssel, die unter anderem für die höchste Arbeitslosigkeit und für verminderte Chancen für die Kinder und Jugendlichen verantwortlich zeichnet; die in der Pflege so tut, als gebe es das Problem nicht und die dafür sorgt, dass jene, die sehr viel Geld haben, noch mehr bekommen, während die Armen noch ärmer werden. "Oder man kann den Weg der SPÖ wählen, die dafür steht, dass der Wohlstand gerecht verteilt wird mit mehr Chancen für die Menschen. Es gibt einen besseren, moderneren und faireren Weg, den Österreich einschlagen kann", unterstrich Gusenbauer. ****

"Es ist nicht zwanghaft, dass es eine derart hohe Arbeitslosigkeit gibt. Es gibt bessere Wege bei einer Steuerreform, sodass der Mittelstand und die unteren Einkommen endlich entlastet werden und nicht so wie jetzt, dass nur Reiche profitieren. Es ist ein Schulsystem möglich, das die Chancen der Kinder und der Jugend verbessert, dass Klassen mit maximal 25 Schülern möglich sind. Es ist auch ein solidarisches Gesundheitssystem möglich, und der Weg in eine Zwei-Klassen-Medizin ist nicht vorgezeichnet. Es ist auch ein Pflegesystem möglich, in dem man sich um die Pflegebedürftigen kümmert und in dem man in Würde altern kann", hob Gusenbauer die Unterschiede zur bisherigen Regierungspolitik hervor.

Bei seiner Sommerwanderung habe er immer wieder Menschen getroffen, die verlangen, dass es "endlich wieder sozialer und gerechter werden muss", berichtete Gusenbauer. Sie sehen, dass die Konzerne immer höhere Gewinne machen, während sie selbst nichts davon haben. "Natürlich hat das Vertrauen in die SPÖ durch die Ereignisse im Frühjahr gelitten. Aber wir werden dieses Vertrauen bis zum 1. Oktober wieder herstellen", so Gusenbauer, der insgesamt eine bessere Stimmung für die SPÖ in der Bevölkerung feststellen konnte als es die Meinungsumfragen vermuten lassen.

Unter neuer Fairness versteht der SPÖ-Vorsitzende beispielsweise neue Bildungschancen. So gebe es bei einem Mädchen aus einer städtischen Akademikerfamilie eine 80prozentige Chance, dass sie selbst Akademikerin wird. Währenddessen liege die Wahrscheinlichkeit bei einem Kind aus einer ländlichen Arbeiterfamilie nur bei sieben Prozent, dass dieses einen akademischen Abschluss erreicht. Fairness bedeute auch, dass es keine Zwei-Klassen-Medizin gebe, sondern dass jeder einen gleich guten Zugang zum Gesundheitssystem vorfindet. Fairness bedeutet auch, dass es nicht wieder 70.000 arbeitslose junge Menschen unter 25 Jahren gebe, wie im heurigen Winter, so Gusenbauer.

"Es geht darum, dass sich am 1. Oktober etwas ändert. Ich trete an, um Österreich gerechter und sozialer zu gestalten. Die Österreicherinnen und Österreicher haben die Wahl", schloss Gusenbauer. (Schluss) ns

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