Jarolim: Geplante Satzungsänderung bei Hypo Alpe-Adria Willkürakt und für Gesellschaft extrem schädlich"

Haider als Eigentümervertreter völlig verantwortungslos - Primitive Beleidigungen des Kärntner LH

Wien (SK) - Als "Willkürakt, aber typisch für den Kärntner Landeshauptmann", bezeichnete SPÖ-Justizsprecher Hannes Jarolim die jüngsten Pläne Haiders als Eigentümervertreters des Landes Kärnten, jenen Passus der Hypo Alpe-Adria Satzung nur kurze Zeit nach Inkrafttreten wieder zu beseitigen, der dem von ihm angekündigten Wechsel des umstrittenen Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Kulterer in den Aufsichtsrat entgegensteht. "Die Rücknahme der auch im Corporate Governance Codex beinhalteten Bestimmung ist eine in Österreich einmalige Vorgehensweise, die sowohl den Ruf des Unternehmens, als auch des österreichischen Kapitalmarktes extrem und nachhaltig beschädigen würde. Das Vertrauen in das Unternehmen, auch hinsichtlich des geplanten Börsegang 2008, würde durch eine Satzungsänderung dieser Art massiv erschüttert werden - welcher Investor würde in ein Unternehmen investieren wollen, das Regelungen zur Verstärkung von Transparenz und Qualitätsverbesserung im Zusammenspiel der Unternehmensorgan aus seiner Satzung nachträglich wieder entfernt?", erklärte der Justizsprecher. ****

Zudem wusste sich der Landeshauptmann ob der Stichhaltigkeit der Argumente seiner Gegner und Gegnerinnen offensichtlich nicht mehr anders zu helfen, als "primitive Beleidigungen", vor allem gegen seine weiblichen Kritiker zu richten - "mit diesen Äußerungen hat sich Haider als verantwortungsvoller Eigentümervertreter und schlechter Verlierer endgültig selbst disqualifiziert", so Jarolim abschließend. (Schluss) ps/mm

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