Kurt Scheuch: Schantl soll sich endlich entscheiden

Verzögerungspolitik des Gesundheitslandesrates ist längst durchschaut

Klagenfurt (OTS) - "Die Ankündigung von Gesundheitslandesrat Schantl neuerlich eine Kommission einrichten zu wollen, welche dem Bedarf einer psychosomatischen Klinik in Millstatt prüfen soll, ist nur ein Hinauszögern einer Negativ-Beurteilung", meint der freiheitliche BZÖ-Klubobmann Ing. Kurt Scheuch.

Was die Menschen in Oberkärnten brauchen sei Handschlagqualität von SPÖ-Politikern und keine neuen Arbeitskreise. Nachdem auf Druck des BZÖ auch die ÖVP der Überzeugung sei, dass in Millstatt eine psychosomatische Klinik gebaut werden solle, gehe es eigentlich nur mehr darum die notwendigen Mehrheitsentscheidungen auf Landesebene herbeizuführen. Dass Bedarf an psychosomatischen Betten in Kärnten besteht, sei ohnehin außer Zweifel und viele Mediziner würden bestätigen, dass psychosomatische Krankheiten stark im Ansteigen sind.

Als Erfolg verbucht Scheuch, dass Schantl von einem kategorischen Nein nun zumindest ein wenig Einsicht zeigt. Nichts desto trotz sollte schon in der nächsten Regierungssitzung ein Standortbeschluss für Millstatt erfolgen, dies nicht zuletzt vor dem Hintergrund, dass die Vereinbarung (letter of intent) mit den Versicherungsträgern dieses Jahr auslaufe. Als besondere Pikanterie bezeichnet der Klubobmann, dass Schantl als bekennender Sozialdemokrat zwar einem Sanatorium für finanziell besser gestellte Menschen seine Zustimmung erteilt, nicht aber bereit ist, 30 öffentliche Betten in dieser Sonderkrankenanstalt zuzulassen. "Mit dieser Handlungsweise leistet Schantl klar einer Zwei-Klassen-Medizin Vorschub", erklärt Scheuch. Das BZÖ Kärnten und Klubobmann Scheuch werden in dieser Frage jedenfalls weitere geeignete Schritte setzen, damit am Ende Schantl dem gegebenen Versprechen eine psychosomatische Klinik in Millstatt nachkommen müsse. (Schluss)

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