FP-Lasar warnt vor Schnellschüssen im Pflegebereich

350.000 Pflegebedürftige verlangen durchdachte Lösungen

Wien, 09-08-2006 (fpd) - Die BZÖ-Sozialminister Haupt und Haubner haben am Pflegesektor versagt, hält der Wiener FPÖ-Gemeinderat David Lasar fest. Vom gebrochenen Versprechen der Pflegegelderhöhung im Jahr 2006 angefangen hat die Regierung die älteren Menschen in unserem Land im Stich gelassen. Der Pflegenotstand ist das Ergebnis dieser Politik.

Es ist dringend notwendig, nachhaltigen Strukturen zu schaffen. Die Zusammenarbeit mit Vertretern aus der Gesundheits- und Krankenpflege ist angesichts der in 350.000 pflegebedürftigen Menschen in Österreich unabdingbar. Bis zum Jahr 2050 wird diese Zahl auf 800.000 anwachsen, warnt Lasar.

Es ist auch angebracht, dass Leistungen aus dem Aufgabenbereich der Intensivpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung (Einkaufen, Kochen, Putzen, etc.) getrennt behandelt werden. Neben strukturellen Änderungen muss als erster Schritt eine Erhöhung des Pflegegeldes Platz greifen und der Pflegescheck Realität werden. Auch die Einführung des Lehrberufes "Pfleger" würde eine nachhaltige Lösung des Pflegeproblems in Österreich sichern helfen, schloss Lasar. (Schluss)am

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