Gaal: Miserabler Zustand von Bundesheer-Autos Folge falscher Prioritätensetzung

Eurofighter-Kauf treibt Bundesheer in Ruin - Sofortiger Ausstieg aus Eurofighter-Vertrag notwendig

Wien (SK) - Als neuerlichen Beleg für die "völlig falsche Prioritätensetzung" der Regierung Schüssel im Bereich der Landesverteidigung, die auch den Intentionen der Bundesheerreformkommission klar widersprechen würde, wertet SPÖ-Wehrsprecher Anton Gaal einen Bericht über den miserablen Zustand von Bundesheer-Autos. Der Tageszeitung "Heute" zufolge soll sich bei einem Test von 125 PuchG-Geländefahrzeugen kein einziges der Autos als verkehrssicher herausgestellt haben. "Offenbar sind durch den Ankauf der Eurofighter nicht einmal mehr die Mittel vorhanden, um wenigstens die Mindestanforderungen bei der Ausrüstung des Bundesheeres zu garantieren. Unsere Befürchtungen bestätigen sich somit immer mehr", so der SPÖ-Wehrsprecher. ****

"Es zeigt sich immer deutlicher, dass der Kauf der Luxus-Kampfjets Eurofighter absolut unverantwortlich und fahrlässig ist", hielt Gaal am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. Das Heeresbudget werde total überschuldet, durch die "sündteure Rüstungsbeschaffung" sei sogar die Bundesheerreform in Gefahr, machte der SPÖ-Wehrsprecher deutlich. Schon jetzt komme im Budgetbericht ganz klar zum Ausdruck, dass nur die eingeschränkte Aufrechterhaltung des Betriebes des Bundesheeres möglich ist. "Der einzige Ausweg aus dem Eurofighter-Debakel kann daher nur der schnellstmögliche Ausstieg aus dem Vertrag sein. Denn die enormen Kosten für die Eurofighter treiben das Bundesheer noch in den finanziellen Ruin", betonte Gaal abschließend. (Schluss) ps

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