VP-Stiftner: Alternative Energieversorgungssysteme in Wien stärker nutzen

Photovoltaik birgt große Zukunftschancen

Wien (VP-Klub) - Eine rasche Umsetzung der EU-Richtlinie, wonach
bei Bauprojekten ab einer bestimmten Größe eine Prüfung von Alternativen Energieversorgungstechniken wie etwa Solaranlagen vorgeschrieben sein muss, forderte heute der Umweltsprecher der ÖVP Wien, LAbg. Roman Stiftner.

"Die von der Umweltstadträtin blumig in den Medien angekündigten Solarförderungsoffensiven werden wie alle anderen Initiativen aus dieser Richtung genauso sang- und klanglos wie bisher verpuffen, wenn nicht die gesetzlichen Voraussetzungen wie die Überprüfungspflicht bei Neubauprojekten eingeführt wird", so Stiftner. Sima solle sich daher bei ihren Kollegen in der Stadtregierung dafür einsetzen, dass diese Maßnahme getroffen werde.

Wien brauche angesichts der laufenden auch international geführten Energieversorgungsdiskussion einen Energieversorgungspfad, der über die Solartechnik geführt wird. Der heurige Sommermonat Juli habe gezeigt, dass auch Photovoltaikanlagen eine wichtige Alternativenergieerzeugungsform darstellen. Vor allem im Hochhausbau müssten daher aus ökologischen Überlegungen verstärkt Fassadenelemente zum Einsatz kommen, die mit Photovoltaikflächen ausgestattet sind, um auf diese Weise zu einem geschlossenen Energieversorgungskreislauf für diese Bauten zu kommen, so Stiftner. "Die Stadtregierung, allen voran die für den Umweltschutz zuständige Stadträtin Sima, ist daher aufgefordert, in allen Bereichen die Weichen für Alternative Energiegewinnungsquellen zu stellen", schloss der VP-Umweltsprecher.

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