Glawischnig zu ORF: Mück-Beförderung wäre Verhöhnung hunderttausender Frauen in Österreich

Grüne: Frauenfeindlichkeit disqualifiziert ORF-Chefredakteur für jede weitere Führungsposition

Wien (OTS) - "Der von der ORF-Untersuchungsgruppe bestätigte frauenfeindliche Führungsstil von ORF-Chefredakteur Werner Mück disqualifiziert ihn für jede weitere Führungsposition", untermauert die stv. Bundessprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, im Vorfeld der ORF-Wahl die Haltung der Grünen zu Vorkommnissen in der ORF-Führungsebene. "Es ist befremdlich, dass ORF-Generaldirektorin Monika Lindner an Mück festhalten will, obwohl dessen frauenfeindliche Äußerungen gegenüber MitarbeiterInnen mittlerweile belegt sind. Die Beförderung Mücks zum ORF-Informationsdirektor käme einer Verhöhnung hunderttausender Frauen in Österreich gleich, die in ihren Arbeitsstätten mit ähnlichen Problemen konfrontiert sind. Diese Frauen sind der berechtigten Ansicht, dass wenigstens in einem öffentlich-rechtlichen Rundfunkunternehmen derartige Aussagen und Einschüchterungsversuche Konsequenzen haben müssen", so Glawischnig.

"Auch wenn die ÖVP fälschlicherweise glaubt, der ÖVP-Bundesvorstand ernennt die ORF-Geschäftsführung: Die Wahl der ORF-Führung erfolgt durch den ORF-Stiftungsrat. Es besteht daher trotz Lindners Unterstützung und trotz enormen Drucks der ÖVP für Mück die Hoffnung, dass der Stiftungsrat ein klares Zeichen setzt und Frauenfeindlichkeit eine klare Absage erteilt", so Glawischnig.

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