Reduktion um 15 % bei Feinstaubbelastung in den letzten beiden Jahren ohne Tempo-100-Schikane

Linz (OTS) - Im Zusammenhang mit der Verhängung der Tempo-100-Schikane auf der A1 führt Landesrat Anschober in seinem Regierungsantrag an, dass die Grenzwertüberschreitung bei Feinstaub von 2003 bis 2005 um 15 % zurückgegangen ist.

Auch bei den Stickstoffdioxyden ist von 2003 auf 2005 ein Rückgang der Grenzwertüberschreitungen angeführt. Die Reduktion in Salzburg durch Tempo 100 bei diesen beiden Umweltwerten in Höhe von ca. 8 % laut Regierungsantrag wurde damit beträchtlich übertroffen. Es weisen jedoch alle Autobahnen spezifische Situationen auf. In Erfüllung des Gesetzes sind daher Statuserhebungen in den eigenen Bereichen gefordert und nicht Vergleiche mit anderen Bundesländern, um notwendige generelle Analysen zu erstellen und die richtigen Maßnahmen zu setzen.

Die Zahlen aus Oberösterreich im Regierungssitzungsantrag zeigen sehr deutlich, dass die Verhängung einer Tempo-100-Schikane nicht sinnvoll ist, sondern eine überhastete Maßnahme von Landesrat Anschober darstellt, die wenig durchdacht ist und den 6-spurigen Ausbau der A 1 mit Kosten von 80 Millionen Euro zur Fehlinvestition macht. Leidtragende dieses Unvermögens sind die täglich hundertausend Verkehrsteilnehmer auf der Westautobahn.

LH Dr. Pühringer und LH-Stv. Hiesl sind aufgerufen, diesen Unfug ihres Koalitionspartners im Interesse der Verkehrsteilnehmer und Steuerzahler zu beenden.

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