Vladyka: Immer mehr Menschen sind auf Sozialhilfe angewiesen

Österreich wurde in den vergangenen Jahren markant ärmer

St. Pölten, (SPI) - Immer mehr Menschen in Österreich sind auf Sozialhilfe angewiesen, in Österreich ist die Zahl der armen oder akut armutsgefährdeten Menschen massiv angestiegen. Dies geht aus den jüngsten Daten der Statistik Austria hervor. Dies trifft immer mehr auch Menschen, die zwar einen Job haben, mit dem Lohn aber ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten können. "Mehr als eine Million Menschen in Österreich sind armutsgefährdet, rd. 500.000 Menschen sind arm! Es gibt immer mehr Menschen, die nicht mehr wissen, wie sie im nächsten Monat ihre Miete bezahlen können. Sie stehen knapp vor der Delogierung oder können sich Dinge des täglichen Bedarfs nicht mehr leisten", sieht die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten, LAbg. Christa Vladyka, eine dramatische Entwicklung.****

"Der Unterschied zwischen Arm und Reich wird nicht kleiner, sondern größer. Darum hat sich die Schüssel-Regierung die letzten nicht gekümmert. Unter den Sozialhilfeempfängern sind bereits mehr als 31.000 Kinder und Jugendliche, die Österreichische Armutskonferenz spricht sogar von rund 113.000 Buben und Mädchen unter 19 Jahren, die von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen sind. Dies ist für das ehemals siebentreichste Land der Erde und die Politik der Bundesregierung der vergangenen Jahre ein wahres ‚Armutszeugnis’", prangert Vladyka an. Zudem beeinflusst die die soziale Herkunft der Kinder und Jugendlichen immer mehr ihre Zukunftschancen. Je niedriger das Haushaltseinkommen, desto weniger wechseln Kinder in höhere Bildungseinrichtungen. "Aus reichen Kindern werden reiche Eltern, aus armen Kindern arme Eltern - so sieht es im Jahr 2006 in Österreich aus. Die SPÖ fordert daher eine neue Politik ein. Das Ziel wird sein, jenen wieder neue Chancen zu eröffnen, die in den letzten Jahren zunehmend an den Rand gedrängt wurden. Eine aktive Arbeitsmarktpolitik, neue Chancen in der Bildung, die Festigung des sozialen Zusammenhalts und aktive Hilfe für jene, die sich nicht selbst helfen können", so Vladyka abschließend.
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