SP-Frauenvorsitzende Trannacher besorgt über jüngste Arbeitslosenzahlen

Forderung an den Wirtschaftsreferenten, aktiv zu werden

Klagenfurt (SP-KTN) - Arbeitslosigkeit sei ein Schicksal, das vor allem Frauen mit ganzer Härte treffe, betonte heute, Mittwoch, die Frauenvorsitzende der SPÖ-Kärnten, LAbg. Sieglinde Trannacher, Bezug nehmend auf die jüngsten Zahlen des AMS, die für die letzten sechs Jahre einen stetigen Anstieg der Arbeitslosenzahlen in Kärnten ausweisen. Im Zeitraum von Juli 2000 bis Juli 2006 sei die Arbeitslosigkeit bei Frauen um mehr als 17 Prozent gestiegen, zeigte sich Trannacher über die Entwicklung am Arbeitsmarkt besorgt und forderte gleichzeitig den Wirtschaftsreferenten des Landes auf, bei der Schaffung von Arbeitsplätzen aktiv zu werden.

Besonders drastisch sei die Situation der über 50-jährigen Frauen, bei denen in den letzten sechs Jahren eine Zunahme der Arbeitslosigkeit von über 38 Prozent verzeichnet werden musste, so Trannacher über die Konsequenzen der angespannten Situation auf dem heimischen Arbeitsmarkt.

Frauen müsse der Einstieg und vor allem der Wiedereinstieg in das Berufsleben erleichtert werden, sprach sich Trannacher für mehr Maßnahmen und Aktivitäten in diesem Bereich aus. Dies bedeute jedoch nicht, Frauen in ein Teilzeitbeschäftigungsverhältnis zu drängen, äußerte die Frauenvorsitzende auch ihre Sorge über die starke Zunahme bei der Teilzeitbeschäftigung. Die Alarmglocken, die schon die längste Zeit läuten, dürften nicht länger überhört werden, forderte Trannacher abschließend eine aktive und engagierte Arbeitsmarktpolitik ein.

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