SPÖ-Kärnten übt neuerlich Kritik an der Seebühne

Förderungen in Millionenhöhe für ein "oranges Trauerspiel"

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Tatsache, dass eine am 13. August auf
der Seebühne geplante Vorstellung von "Abbafever" wegen angeblicher "technischer Schwierigkeiten" abgesagt werden musste, veranlasste die Kultursprecherin der Kärntner SPÖ, LAbg. Nicole Cernic, heute, Mittwoch, zu einer erneuten Kritik an dieser kostenintensiven Einrichtung. Es erhebe sich, so die stellvertretende Klubchefin, die Frage, ob nicht die mangelnde Auslastung der wahre Grund für die Absage sei, interne Informationen bestätigen dies.

Die Seebühne, die derzeit Produktionen anbiete, die teilweise schon im ganzen deutschsprachigen Raum zu sehen waren, verschlinge nach wie vor Unmengen von Steuergeldern, so Cernic. Außerdem "zahlen die Kärntner Steuerzahler noch immer die Schulden aus der Ära Haider/Zanella", zeigte sich Cernic über den verfehlten Einsatz von Förderungen in Millionhöhe besorgt. Die Bühne würde sprichwörtlich untergehen, würde sie nicht vom Land mit so hohen Beträgen subventioniert, äußerte die Kultursprecherin ihren Unmut über die fragwürdige Kulturpolitik des BZÖ.

Auch missbrauche Strutz die Bühne als parteipolitische Plattform und mache dort in seinen Begrüßungsworten als Kulturreferent Werbung für das BZÖ und Peter Westenthaler (Augenzeugen berichteten dies von der Vorstellung "The Rat Pack", wo Martin Strutz für diesen plumpen Propagandaversuch Pfiffe des Publikums erntete).

In Anspielung darauf, dass der Intendant des Stadttheaters Klagenfurt, Dietmar Pflegerl, die diesjährige Operettenproduktion in Mörbisch inszeniert hat, betonte Cernic, dass man sich hierzulande etwas von den Erfolgen der Seebühne am Neusiedler See abschauen könne. Mehr Qualität und Professionalität würden auch der Kärntner Seebühne gut tun, vermutete Cernic im Hinblick auf das Seebühnendesaster, das unter dem Titel "Ein oranges Trauerspiel in mehreren Akten" in die Geschichte eingehen werde.

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