ARBÖ: Achtung Autofahrer: Hochwasser droht!

Wien (OTS) - Von einem Wetterextrem ins nächste: Das Übermaß an Hitze wurde durch ein Übermaß an Regen abgelöst. Sowohl in Oberösterreich (Steyr und Enns) als auch in Niederösterreich (Mostviertel) und Salzburg (Salzach, Saalach) steigen die Pegel der Flüsse, genauso wie der der Donau. Die Liste der überfluteten Straßen nimmt fast stündlich zu. So sollte beispielsweise auf "Ausflüge" in die Wachau zur Zeit besser verzichtet werden, da die Donaubundesstraße (B3) schon bald wieder unliebsame Begegnung mit der Donau machen wird.

Der ARBÖ hat Tipps für Fahrzeugbesitzer zusammengestellt:

* Überflutete Straßenstücke sollten mit dem Fahrzeug nur ganz langsam durchfahren werden. "Schrittgeschwindigkeit kann bereits zu schnell sein", so der ARBÖ-Schulungsleiter Gottfried Moser, "denn die sich bildende Bugwelle kann über den Motor schwappen." Sollte Wasser über den Ansaugkanal in den Motor gelangen, ist ein kapitaler Motorschaden fast unvermeidlich. Den Richtwert, ob man durch eine Wasserfurt noch fahren soll oder nicht bietet die Türschwelle, diese darf auf keinen Fall im Wasser sein.

* Sollte Wasser in das Fahrzeuginnere eingedrungen sein: Teppiche und darunter liegendes Dämmmaterial austrocknen lassen.

* "Stand das Auto bis über die Räder hinaus im Wasser, darf der Motor auf keinen Fall gestartet werden. Besser das Fahrzeug zur Überprüfung in eine Fachwerkstätte abschleppen lassen," warnt der ARBÖ-Experte. Ansonsten droht auch hier ein kostspieliger Motorschaden.

Der ARBÖ-Schulungsleiter empfiehlt allen Autobesitzern, deren Fahrzeug zwar nicht im Wasser stand, aber auf Grund der feuchten Witterung nicht anspringt, ein Antifeuchtigkeits-Spray auf Zündkerzenstecker, Kabel und Verteilerkappe zu sprühen. Auf keinen Fall elektronische Bauteile damit besprühen, diese sollten nur getrocknet werden. Hilft das auch nicht, stehen die ARBÖ-Pannenfahrer - in ganz Österreich unter der Pannen-Notruf-Notrufnummer 1-2-3 erreichbar - rund um die Uhr zur Verfügung.

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