Kernstock: Trassenplanung für S 34-Traisentalschnellstraße beschleunigen

Betroffene Siedlungsgebiete erwarten sich endlich diskussionswürdige Entwürfe für Verlauf und Lärmschutzeinrichtungen

St. Pölten, (SPI) - "Die Verunsicherung in der Wilhelmsburger Bevölkerung ist groß und angesichts der Dimension des Vorhabens braucht man sich nicht zu wundern, das es auch Widerstände gibt. Tatsache ist, dass die Trassenplanung zur S 34 von St. Pölten bis nach der Stadtgemeinde Wilhelmsburg schön längst fertig sein könnte -denn dieses Projekt wird bereits seit Jahrzehnten diskutiert, wurde allerdings immer wieder verschleppt und verzögert", so der Wilhelmsburger SPÖ-LAbg. Otto Kernstock. "Tarnen und Täuschen war dabei immer wieder das Motto der lokalen ÖVP", so Kernstock weiter. Ursprünglich verlangte die ÖVP ja den Ausbau der ohnehin überlasteten B 20, der Mariazeller Bundesstraße, der Bau der S 34 wurde von der ÖVP strikt abgelehnt. Die St. Pöltner ÖVP favorisierte ja sogar eine Schnellstraße entlang des Traisenufers, was hunderte Hektar Naherholungsraum und Auwald unwiederbringlich zerstört hätte.****

"Die neuerliche Groteske, wonach nun der Stadtgemeinde Wilhelmsburg von lokalen ÖVP-Politikern Verzögerungen im Rahmen der Trassenplanung vorgeworfen werden, passt aber ins Bild derjenigen, die seit Jahrzehnten außer Ankündigungspolitik und leere Versprechungen nichts getan haben. Die Straße und ebenso die dringend geforderten Lärmschutzeinrichtungen könnten schon längst errichtet sein, hätte die ÖVP in Land und Bund was gearbeitet. Dafür sind Milliarden in Straßenbauprojekte in den Westen Österreichs geflossen, Niederösterreich ging fast leer aus", sieht Kernstock die ÖVP in Argumentationsnotstand.

Was der NÖ Zentralraum und die Landeshauptstadt St. Pölten also brauchen sind rasche Finanzierungszusagen für die S 34 sowie einen ebenso raschen Start der Bauarbeiten. Nach dem strikt abzulehnenden Baustopp der St. Pöltner Güterzugumfahrung braucht der NÖ Zentralraum, was die Bauwirtschaft betrifft, ebenso rasch Impulse zur Stärkung der Wirtschaft und für zusätzliche Arbeitsplätze. Vorschneller Jubel ist jedenfalls nicht angebracht. Was die Verkehrsinfrastruktur betrifft gab es immer wieder vollmundige Versprechungen für den NÖ Zentralraum. Man erinnere sich an die Ankündigung des Ausbaus der Bahn-Zentralraumachse Krems-St. Pölten-Lilienfeld oder an die die Vorgänge rund um die Mariazellerbahn. Nichts ist bis heute passiert - was nicht unbedingt vertrauensbildend ist", so Kernstock abschließend.
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