- 07.08.2006, 12:35:00
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Kernstock: Trassenplanung für S 34-Traisentalschnellstraße beschleunigen
Betroffene Siedlungsgebiete erwarten sich endlich diskussionswürdige Entwürfe für Verlauf und Lärmschutzeinrichtungen
St. Pölten, (SPI) - "Die Verunsicherung in der Wilhelmsburger
Bevölkerung ist groß und angesichts der Dimension des Vorhabens
braucht man sich nicht zu wundern, das es auch Widerstände gibt.
Tatsache ist, dass die Trassenplanung zur S 34 von St. Pölten bis
nach der Stadtgemeinde Wilhelmsburg schön längst fertig sein könnte -
denn dieses Projekt wird bereits seit Jahrzehnten diskutiert, wurde
allerdings immer wieder verschleppt und verzögert", so der
Wilhelmsburger SPÖ-LAbg. Otto Kernstock. "Tarnen und Täuschen war
dabei immer wieder das Motto der lokalen ÖVP", so Kernstock weiter.
Ursprünglich verlangte die ÖVP ja den Ausbau der ohnehin überlasteten
B 20, der Mariazeller Bundesstraße, der Bau der S 34 wurde von der
ÖVP strikt abgelehnt. Die St. Pöltner ÖVP favorisierte ja sogar eine
Schnellstraße entlang des Traisenufers, was hunderte Hektar
Naherholungsraum und Auwald unwiederbringlich zerstört hätte.****
"Die neuerliche Groteske, wonach nun der Stadtgemeinde Wilhelmsburg
von lokalen ÖVP-Politikern Verzögerungen im Rahmen der Trassenplanung
vorgeworfen werden, passt aber ins Bild derjenigen, die seit
Jahrzehnten außer Ankündigungspolitik und leere Versprechungen nichts
getan haben. Die Straße und ebenso die dringend geforderten
Lärmschutzeinrichtungen könnten schon längst errichtet sein, hätte
die ÖVP in Land und Bund was gearbeitet. Dafür sind Milliarden in
Straßenbauprojekte in den Westen Österreichs geflossen,
Niederösterreich ging fast leer aus", sieht Kernstock die ÖVP in
Argumentationsnotstand.
Was der NÖ Zentralraum und die Landeshauptstadt St. Pölten also
brauchen sind rasche Finanzierungszusagen für die S 34 sowie einen
ebenso raschen Start der Bauarbeiten. Nach dem strikt abzulehnenden
Baustopp der St. Pöltner Güterzugumfahrung braucht der NÖ
Zentralraum, was die Bauwirtschaft betrifft, ebenso rasch Impulse zur
Stärkung der Wirtschaft und für zusätzliche Arbeitsplätze.
Vorschneller Jubel ist jedenfalls nicht angebracht. Was die
Verkehrsinfrastruktur betrifft gab es immer wieder vollmundige
Versprechungen für den NÖ Zentralraum. Man erinnere sich an die
Ankündigung des Ausbaus der Bahn-Zentralraumachse Krems-St.
Pölten-Lilienfeld oder an die die Vorgänge rund um die
Mariazellerbahn. Nichts ist bis heute passiert - was nicht unbedingt
vertrauensbildend ist", so Kernstock abschließend.
(Schluss) fa
Rückfragehinweis:
Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
mailto:andreas.fiala@noel.gv.at
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