VIER PFOTEN: Österreich hinkt bei Regelungen zu Tiertransporten nach

Für BM Gorbach ist es 'Fünf nach Zwölf'

Wien (OTS) - Bezugnehmend auf den heutigen Artikel "Viel Leid,
bevor der Schweinsbraten fertig ist" in der Tageszeitung "Die Presse" wird klar, dass Österreich im Bezug auf Regelungen von Tiertransporten auf EU-Ebene säumig ist. VIER PFOTEN kritisiert am Beispiel der Strafbestimmungen für Tiertransporte, dass Infrastrukturminister Gorbach Fristen nicht einhält.

"Das Infrastrukturministerium ist säumig was die Strafbestimmungen für Tiertransporte auf EU-Ebene betrifft. Bis 5.Juli 2006 hätten Vorschläge in Brüssel eintrudeln sollen. Das Ministerium hüllt sich in Schweigen und legt die Hände in den Schoß", kritisiert Dr. Elke Narath von VIER PFOTEN.

Strafbestimmungen mit Biss gefordert

VIER PFOTEN fordert einen klar definierten Strafbestimmungskatalog, mit Strafen, die Biss haben. Bisher bewegen sich die zahnlosen Verwaltungsstrafen im Bereich von 500-5000 Euro. "Für international renommierte Speditionsfirmen sind das Peanuts", kommentiert Narath.

"Europäischer Tierschutz endet nicht bei der Forderung nach Labestationen für Tiertransporte. Nur ein umfassender Maßnahmenkatalog, der die Strafbestimmungen, sowie transparente und sinnvolle Zuständigkeiten enthält wird langfristig greifen", so Dr. Elke Narath von VIER PFOTEN.

"Vergangene Woche haben wir eine Anfrage an Bundesminister Gorbach geschickt, die alle Unklarheiten im Bereich der Tiertransportregelungen auch aus Sicht des Tierschutzes, enthält. Wir sind gespannt auf die Antwort und hoffen auf konstruktive Perspektiven seitens des Infrastrukturministeriums", so Narath abschließend.

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