18 Todesopfer im Straßenverkehr während der vergangenen Woche, davon 6 am Wochenende

Wien (OTS) - Das Bundesministerium für Inneres gibt für die 31. Woche d. J., vom 31. Juli bis zum 6. August 2006 auf Grund der Berichte der Bundespolizei über das vorläufige Unfallgeschehen mit tödlichem Ausgang auf dem österreichischen Bundesgebiet - im Vergleich zu den endgültigen Ergebnissen des Vorjahres - folgendes bekannt:

31. Woche 31.7. - 6.8.2006

Zahl der tödlichen Unfälle Zahl der Verkehrstoten Anmerkung 2006 17 18 Im Vergleich 2005 14 15 Wochenende 4.8. - 6.8.2006 Zahl der tödlichen Unfälle Zahl der Verkehrstoten Anmerkung 2006 6 6 im Vergleich 2005 8 9

Bei den tödlichen Verkehrsunfällen in der vergangenen Woche verloren 12 Pkw-Lenker, 1 Pkw-Insasse, 2 Motorrad-Lenker, 1 Radfahrer und 2 Fußgänger ihr Leben.

Als vermutliche Hauptunfallsursachen dieser tödlichen Verkehrsunfälle mussten nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit (8), Vorrangverletzung (5), falsch eingestellte Automatikschaltung (1), Fehlverhalten Fußgänger (1) und unbekannte Ursache (2) festgestellt werden.

1 Fußgänger und 1 Radfahrer kamen durch Fremdverschulden ums Leben.

6 der 17 Unfälle waren Alleinunfälle.

3 tödlich verletzte Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet.

Bei 5 von 18 Verkehrstoten handelt es sich um ausländische Staatsangehörige.

5 tödliche Verkehrsunfälle in der Vorwoche ereigneten sich auf nasser Fahrbahn.

11 Verkehrstote befanden sich in der Altersgruppe zwischen 20 und 30 Jahren, 4 waren über 60 Jahre alt, darunter ein 94-jähriger Fußgänger.

Verkehrstote nach Straßenarten:
Autobahnen (1)
Schnellstraßen (1)
Landessstraßen B (5)
Landesstraßen L (5)
Gemeindestraßen (6)

Verkehrstote nach Bundesländern Woche davon am Wochenende Burgenland 2 1 Kärnten 3 1 Niederösterreich 3 2 Oberösterreich 5 1 Salzburg 1 - Steiermark 2 - Tirol 2 1 Vorarlberg - - Wien - - Österreich 18 6

Vom 1. Jänner bis zum 6. August dieses Jahres gab es damit auf dem österreichischen Straßennetz vorläufig 384 Verkehrstote (30-Tages-Fristabgrenzung bis Ende Juni berücksichtigt), im Vergleichszeitraum des Vorjahres verunglückten nach endgültigen Zahlen 430 Menschen tödlich.

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