Heinzl: NÖ Landesverkehrsreferent Pröll bei Planung S 34 weiterhin am Pannenstreifen unterwegs

Bevölkerung des Traisentals erwartet sich endlich konkrete Planungen über Straßenverlauf und Lärmschutzeinrichtungen

St. Pölten, (SPI) - "Die Bevölkerung des Traisentals und die Gemeinden erwarten sich betreffend der zugesicherten Errichtung der S 34-Schnellstraße nach Monaten des Schweigens des verantwortlichen NÖ Landesverkehrsreferenten Erwin Pröll nun endlich klare Worte und Planungen zum Trassenverlauf und der geplanten Lärmschutzeinrichtungen", unterbricht der St. Pöltner SPÖ-Nationalrat Anton Heinzl die wochenlange Grabesstille der verantwortlichen Landesstellen zum wohl wichtigsten Straßenbauvorhaben des Traisentals in den letzten Jahren. "Außer einem netten Briefchen nach dem Motto "ich bin ja eh so nett und ihr habt mir alle dankbar zu sein", hat die Wohnbevölkerung der Anrainergemeinden der S 34 vom Landeshauptmann nämlich nichts mehr gehört!****

"Seit dem Jahr 2000 läuft mittlerweile die Diskussion um die Trassenführung. Herausgekommen ist durch die Verzögerungen des Landes-Verkehrsressorts bis heute nichts", so Heinzl. "Auch die dringend notwendige großzügige Umfahrung der Stadtgemeinde Wilhelmsburg ist einzufordern. Viele Anrainer haben berechtigte Bedenken was den laxen Umgang Prölls mit den Interessen der Bevölkerung betrifft. Es formieren sich Bürgerinitiativen und jede einzelne von ihnen hat angesichts der Schweigepolitik des Landesverkehrsreferenten das Recht, umfassende Aufklärung einzufordern. Im Westen Österreichs werden ganze Autobahnabschnitte eingehaust oder als Tunnelvariante geführt und in Niederösterreich schafft man es nicht einmal, Pläne vorzulegen. Es gibt abseits der Kreisverkehre, das sollte auch dem Landesverkehrsreferenten klar sein, in Niederösterreich auch andere Prioritäten. Er muss sich diesen nur widmen", fordert Heinzl endlich konkrete Planungen und Gespräche mit der Bevölkerung ein.

Ebenso wichtig sind die Attraktivierung und der Ausbau der Leobersdorfer Bahn. "Das Angebot für die BahnkundInnen wird immer schlechter. Die Bahnlinie von Traisen nach Leobersdorf war bis vor wenigen Jahren eine ganz normale Bahnlinie. Doch dann wurde in Schildbürgermanier in der Mitte der Strecke ein Teilabschnitt aufgelassen! Auf dem Teilstück zwischen Hainfeld und Weissenbach liegen zwar immer noch Schienen, aber Zug fährt dort keiner mehr! Eine Weile wurde der Abschnitt dann mit einem Bus betreut, mittlerweile gibt es nur mehr ein Anrufsammeltaxi. Was das für die betroffenen Bahnkunden bedeutet ist klar: Verspätungen, Verzögerungen, Ärger, Stress - und Erwin Pröll schaut zu. Auch hier wäre es dem Herrn Landesverkehrsreferenten anzuraten, endlich einmal seiner ‚Verantwortung nachzukommen", so Heinzl abschließend. (Schluss) fa

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