ARBÖ zu Tempo 100: "Unter Autofahrern rumort es"

Unverständnis und Ärger über Geschwindigkeitsbeschränkung

Wien (OTS) - Unverständnis und Ärger ruft der Beschluss der oberösterreichischen Landesregierung, auf der sechsspurig ausgebauten Westautobahn zwischen Linz und Enns Tempo 100 einzuführen, unter Kraftfahrern hervor. "Unter den Autofahrern rumort es, viele machen ihrem Ärger durch einen Anruf bei uns Luft", heißt es beim ARBÖ, der die Maßnahme ablehnt.

"Es gibt keinen vernünftigen Grund, auf dieser aufwendig und teuer ausgebauten Autobahnstrecke nun Schneckenpost zu spielen", kritisiert ARBÖ-Geschäftsführer Leo Musil das neue Tempolimit. "Man fällt damit von einem Extrem ins andere: Gerade durfte man in Kärnten noch Tempo 160 fahren, nun wird man in Oberösterreich auf 100 km/h gebremst."

Nach Ansicht des ARBÖ werde sich die Tempobremse für die Umwelt eher negativ auswirken, da mehr Staus und damit mehr Abgase zu erwarten seien. Untersuchungen ergeben, dass nicht so sehr die Geschwindigkeit, sondern ein gleichmäßiger Verkehrsfluss Emissionen verringern. Dieser sei bei 120 bis 130 km/h besser gegeben.

Rückfragen & Kontakt:

ARBÖ Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Astrid Kasparek
Tel.: (++43-1) 89121-240
presse@arboe.at
http://www.arboe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NAR0002