• 07.08.2006, 11:19:03
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ÖAMTC spricht sich gegen vorschnelle Tempobeschränkungen aus

Club fordert längerfristige Messungen an mehreren Messstellen

Wien (OTS) - Der aktuelle Beschluss, das bereits bestehende
Tempolimit von 100 km/h im Raum Linz zwischen Haid und dem
Ebelsberger Berg um acht Kilometer nach Osten zu verlängern, stößt
beim Club auf heftige Ablehnung. "Schnellschüsse ohne ausreichende
Grundlage verärgern nur die Autofahrer und bringen der Umwelt gar
nichts", sagt Mario Rohracher, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung.

Aktuell gibt es keine Grenzwert-Überschreitungen. Die
Umwelt-Messdaten, die der nun ausgeweiteten pauschalen
Tempo-100-Verordnung zugrunde liegen, sind laut ÖAMTC teilweise
veraltet, nämlich aus dem Jahr 2003. "In der Zwischenzeit hat sich
der Fuhrpark modernisiert. Deshalb ist ein Rückgang der
Schadstoffwerte zu erwarten", so Rohracher. "Es muss an mehreren
Messstellen über einen längeren Zeitraum evaluiert werden, bevor
solche Maßnahmen erlassen werden, die bei den Autofahrern auf
völliges Unverständnis stoßen." Der neue Tempo-100-Bereich liegt auf
einem neu ausgebauten dreispurigen Autobahnabschnitt.

Sollte es in Zukunft, zum Beispiel in den Wintermonaten, zu
nachweisbaren Grenzwertüberschreitungen kommen, ist für den ÖAMTC der
Einsatz einer Verkehrsbeeinflussungsanlage ein effizientes Mittel.
"Damit kann man im Akutfall bei hoher Verkehrsdichte reagieren", so
der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
Claudia Kesche
Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218
mailto:pressestelle@oeamtc.at
http://www.oeamtc.at

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