ÖAMTC spricht sich gegen vorschnelle Tempobeschränkungen aus

Club fordert längerfristige Messungen an mehreren Messstellen

Wien (OTS) - Der aktuelle Beschluss, das bereits bestehende Tempolimit von 100 km/h im Raum Linz zwischen Haid und dem Ebelsberger Berg um acht Kilometer nach Osten zu verlängern, stößt beim Club auf heftige Ablehnung. "Schnellschüsse ohne ausreichende Grundlage verärgern nur die Autofahrer und bringen der Umwelt gar nichts", sagt Mario Rohracher, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung.

Aktuell gibt es keine Grenzwert-Überschreitungen. Die Umwelt-Messdaten, die der nun ausgeweiteten pauschalen Tempo-100-Verordnung zugrunde liegen, sind laut ÖAMTC teilweise veraltet, nämlich aus dem Jahr 2003. "In der Zwischenzeit hat sich der Fuhrpark modernisiert. Deshalb ist ein Rückgang der Schadstoffwerte zu erwarten", so Rohracher. "Es muss an mehreren Messstellen über einen längeren Zeitraum evaluiert werden, bevor solche Maßnahmen erlassen werden, die bei den Autofahrern auf völliges Unverständnis stoßen." Der neue Tempo-100-Bereich liegt auf einem neu ausgebauten dreispurigen Autobahnabschnitt.

Sollte es in Zukunft, zum Beispiel in den Wintermonaten, zu nachweisbaren Grenzwertüberschreitungen kommen, ist für den ÖAMTC der Einsatz einer Verkehrsbeeinflussungsanlage ein effizientes Mittel. "Damit kann man im Akutfall bei hoher Verkehrsdichte reagieren", so der Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung.

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