Blecha fordert Enquete zu Pflege-Notstand

Regierung kann Thema nicht ignorieren

Wien (SK) - "40.000 ausländische Pflegekräfte arbeiten mehr oder weniger illegal in Österreich. Das ist eines europäischen Sozialstaates unwürdig, ebenso das untätige Zuschauen der Regierung. Daher fordere ich eine Enquete zur Pflegeproblematik", unterstrich Sonntag Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha. Bei dieser Enquete will Blecha alle Beteiligten an einen Tisch vereinen -Vertreter der Pflegebedürftigen älteren Menschen, Bund, Länder und Gemeinden, ÖGB, Wohlfahrtsorganisationen und auch die Anbieter der ausländischen Pflegekräfte. ****

Blecha: "Die derzeitige Pflegesituation ist für alle Beteiligten unbefriedigend, Anzeigen und eine Kriminalisierung bringen uns nicht weiter. Die Nachfrage nach 'Rund um die Uhr Betreuung' älterer pflegbedürftiger Menschen ist ungebrochen hoch und wird auch in Zukunft eine große Rolle spielen, das kann auch die Regierung nicht ignorieren."

Für Blecha ist klar, dass für die Betreuungskräfte entsprechende gesetzliche sozialrechtliche Regelungen unerlässlich sind. "Bei der Enquete muss auch über Arbeitsbewilligungen, Arbeitszeit, Sozialversicherung und Entgelt gesprochen werden", so Blecha abschließend. (Schluss) ns

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