Schasching: Lehrlingsausbildung auch für Gemeinden und Vereine attraktiver machen

Gemeinden und Vereine müssen Ausbildungskosten voll tragen

St. Pölten, (SPI) - "Noch nie gab es eine derart hohe Jugendarbeitslosigkeit in Österreich und trotzdem weigert sich die Bundesregierung, die Lehrlingsausbildung für Gemeinden und Vereine attraktiver und kostengünstiger zu gestalten. Zwischen der Ausbildung in Unternehmen und der Lehrlingsausbildung in gemeinnützigen Vereinen bzw. in Gemeinden gibt es nämlich große Unterschiede", prangert die St. Pöltner SPÖ-Nationalrätin Beate Schasching an. Gemeinden und Vereine können für ihre Ausbildungskosten keine steuerlichen Vorteile geltend machen - sondern sie müssen sie meist in vollem Umfang selbst tragen. ****

"Gerade die angespannte Situation am Lehrstellenmarkt würde hier eine Initiative notwendig machen. Gab es 1999 noch 127.351 Lehrlinge in Ausbildung, so waren es 2004 nur mehr 119.071. Selbst die Einführung der Lehrlingsprämie im Jahr 2002 sowie die Streichung der Dienstgeberbeiträge zur Krankenversicherung sowie Unfallversicherung für Lehrlinge hat keine zusätzlichen Lehrplätze geschaffen", so Schasching weiter. "Viele Vereine, viele Verbände, aber auch viele Gemeinden würden sicher den einen oder anderen zusätzlichen Lehrplatz schaffen - wenn sie ebenso die gleichen Bedingungen erhielten wie Unternehmen. Die Ignoranz dieser Bundesregierung gegenüber der Situation am Lehrstellenmarkt, aber auch den Interessen der Gemeinden und Vereinen, hat dies bis heute verhindert", so Schasching abschließend.
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