Kopietz zum Hiroshima-Tag: Krieg ist ein Verbrechen!

Erklärung Wiener SPÖ-Landesparteisekretärs zum Hiroshima-Tag am 6. August 2006

Wien (SPW) - Anlässlich des Gedenktages für die Opfer der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki (1945) am kommenden Sonntag, dem 6. August 2006, erklärte heute Freitag der Landesparteisekretär der Wiener SPÖ, LAbg. Harry Kopietz:
"Wir gedenken eines der schrecklichsten Verbrechen an der Menschheit, dem erstmaligen Einsatz von Atombomben gegen zivile Ziele. Am Morgen des 6. August 1945 warfen Piloten der US-Air Force die erste Atombombe auf die Stadt Hiroshima ab. Auf einen Schlag wurden 80 Prozent der Stadt zerstört und etwa 150.000 Leben ausgelöscht. Drei Tage später, am 9. August, folgte der zweite Atombombenabwurf auf die Stadt Nagasaki. Insgesamt starben damals 300.000 Menschen, und mindestens ebenso viele leiden bis heute unter den Spätfolgen."****

Der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär betonte weiters: "‚Niemals vergessen’ gilt nicht nur den Opfern des Zweiten Weltkriegs in Europa. ‚Niemals vergessen’ gilt auch für diesen unmenschlichen Akt der sinnlosen und massenhaften Tötung im Pazifikkrieg. Wir Wiener Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind solidarisch mit unseren Brüdern und Schwestern in Hiroshima und Nagasaki, für die der Zweite Weltkrieg und seine Folgen immer noch alltägliche Realität sind. Und wir sind solidarisch mit der Friedensbewegung, die sich seit den 80er Jahren dafür einsetzt, dass dieses dunkle Kapitel der Weltgeschichte nicht in Vergessenheit gerät und sich dieser Wahnsinn niemals wiederholen kann."

Die Wiener Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten würden für die friedfertige Lösung von Konflikten eintreten, so Kopietz weiter: "Und wir unterstützen mit Nachdruck das wichtigste Ziel der Friedensbewegung, die Schaffung einer atomwaffenfreien Welt, eine Forderung, die - gerade auch angesichts der Überlegung der derzeitigen US-Regierung, "Mini-Atombomben" gegen so genannte ‚Schurkenstaaten’ einzusetzen - weiterhin traurige Aktualität besitzt. Dass es immer unschuldige Zivilisten sind, die das Hauptleid in bewaffneten Konflikten zu tragen haben, zeigen nicht zuletzt die aktuellen Bilder der Zerstörung und des Todes, die uns aus dem Libanon und Israel erreichen. Auch dieser jüngste Konflikt ist eine Mahnung, dass sich durch Gewalt kein Friede durchsetzen lässt, weder auf der einen, noch auf der anderen Seite."

Abschließend hielt Kopietz fest: "Krieg ist ein Verbrechen. Krieg gegen wehrlose Zivilisten, Frauen und Kinder ein besonders abscheuliches. Im 3. Jahrtausend ist die Welt näher zusammengerückt. Sehen wir die Globalisierung als Chance und kämpfen wir gemeinsam für eine bessere Zukunft für alle Menschen. Und nehmen wir den Gruß der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten wörtlich. Denn er bezeichnet das Beste, was Menschen einander geben können: Freundschaft!" (Schluss) lb/tr

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ-Wien
Tel.: ++43/ 01/ 53 427-235
wien.presse@spoe.at
http://www.wien.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW0002