Israelitische Kultusgemeinde bezeichnet "Grüne" als Vorreiter in Restitutionsangelegenheiten

IKG betont Solidarität mit Israel

Wien (OTS) - Anlässlich einer Gedenktafelenthüllung und Ausstellungseröffnung, die an die ursprünglichen vertriebenen jüdischen Eigentümer des "Grünen Hauses" erinnern sollen, bezeichnete der Generalsekretär der IKG Mag. Raimund Fastenbauer die "Grünen" als Vorreiter in Restitutionsangelegenheiten und kritisierte die Gedenkkultur in Österreich, die nicht zwischen Opfern und Tätern differenziert.

In diesem Zusammenhang sieht die IKG als während des Zweiten Weltkrieges im Lager Österreich stehende, nicht die Wehrmachtssoldaten, sondern Menschen wie den Christen Jägerstätter, Wehrmachtsdeserteure und Widerstandskämpfer.

Hinsichtlich der Situation im Nahen Osten betonte die IKG ihre Solidarität mit Israel und zitierte die Worte von Joschka Fischer wonach nicht Israel der Aggressor sei.

Verursacher seien die Hisbollah, der Iran und die von beiden vertretene "Djihad-Ideologie" die Andersgläubige wie Christen, Juden oder Bahais verfolge, Frauen "Ehrenmorden" aussetze, Kinder mit Sprengstoffgürteln losschicke und Menschen anderer sexueller Orientierung aufhänge. Fundamentalistischer Terror sei dabei mit Antisemitismus, Holocaustleugnung und Vernichtungsdrohungen verbunden.

Die IKG war wegen ihrer Politik in den vergangenen Tagen mit einer Unzahl von aggressiven und antisemitischen E-Mails und Briefen bombardiert worden.

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