VP-Hoch: Wieder plant Wiener Stadtregierung Verbauung von Grünareal

VP warnt vor Ausverkauf des Grünlandes rund um die Zeiss-Werke

Wien (OTS) - "Ohne Rücksicht auf Verluste Grünareale und Kulturgut durch Verbauungen mit Wohnungen und Büros zerstören - weiter fällt der Wiener SPÖ-Stadtregierung auch zum Areal rund um die ehemaligen Zeiss Werke nichts ein", kritisiert der Planungssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Alfred Hoch, die heutigen Aussagen von SP-Stadtrat Schieder zu den Vorhaben rund um die ehemaligen Zeiss-Werke in Penzing. Dieses derzeit im Besitz des Verteidigungsministeriums stehende Areal möchte die Stadt Wien gerne erwerben, um, nach üblicher Manier, mit nachfolgender Umwidmung und Verkauf, Geld zum Stopfen ihrer Budgetlöcher zu lukrieren.

Der Westen Wiens ist nicht nur Teil der Grünen Lunge, sondern auch aufgrund der Infrastruktur und der noch vorhandenen Grünflächen als Wohngebiet sehr begehrt. Doch wie lange noch?, fragt sich Hoch angesichts der Pläne, die Steinhofgründe zu verbauen und jetzt auch noch das Areal um die ehemaligen Zeiss Werke, sobald diese in der Hand der Stadt Wien wären.

Der VP-Planungssprecher weiter: "Die Wiener SPÖ zerstört durch überhand nehmende Verbauungen sukzessive wertvollen Grünraum, attraktive Wohngegenden aber auch architektonische Ensembles - und das nur aus reiner Profitgier." Die ÖVP Wien wird sich, im Falle eines Verkaufes des Areals rund um die ehemaligen Zeiss Werke an die Stadt Wien, vehement gegen eine totalen Verbauung aussprechen. "Wir werden Nutzungsvorschläge einbringen, die keiner Zerstörung gleichen. Denn auch die zusätzliche Verkehrsbelastung für die umliegenden Bezirke, die von Seiten der Wiener SPÖ wie immer außer Acht gelassen wird, muss berücksichtigt werden."

"Kurzsichtiger und zerstörerischer Stadtplanung können und wollen wir uns nicht anschließen. Es darf keinen Ausverkauf freier Flächen, schon gar nicht rund um kulturelle Ensembles, geben. Profitgier ist das einzige, das die Wiener SPÖ kennt - die Zukunft der Stadt interessiert sie, wenn, dann leider nur peripher", schließt Hoch.

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