Thumpser: Erneute Verteuerung der Autobahnmaut ist strikt abzulehnen

Preiserhöhung auf 100 Euro würde Verdreifachung des Preises seit Einführung bedeuten

St. Pölten, (SPI) - "Eine Verteuerung der Autobahnmaut in jeder Form ist strikt und ausdrücklich abzulehnen. Die AutofahrerInnen sind in den letzten Jahren genug zur Kasse gebeten worden. Einem neuerlichen Griff in ihre Börsen muss daher Einhalt geboten werden", so der Verkehrssprecher der SPNÖ, LAbg. Herbert Thumpser, anlässlich jüngster Medienberichte über eine geplante Verteuerung der Autobahn-Vignette auf 100 Euro. "Bevor die schwarz-bunte Bundesregierung ihr Werk begonnen hat, hat die Autobahnvignette 550 Schilling gekostet! 2001 wurde der Preis dann auf 1.000 Schilling also 72.60 Euro verdoppelt, jetzt auf 100 Euro zu erhöhen, wäre Wahnsinn - das würde beinahe einer Verdreifachung des Preises seit der Einführung 1997 entsprechen", so Thumpser empört.****

"Ein Dementi, das betont, dass der Preis 2007 nicht erhöht wird, ist eher bedenklich als beruhigend. Das ist ja schon fast eine Ankündigung, dass 2008 tatsächlich eine Verteuerung angesagt ist", gibt Thumpser zu bedenken. "Der Finanzminister lukriert derzeit saftige Mehreinnahmen aus der durch die massivstens gestiegenen Treibstoffpreise ebenfalls steigenden Mehrwertsteuer! Heuer kletterten die Preise auf erneute Rekordhöhen - die Mehrwertsteuer wächst weiter mit. Jetzt noch zusätzlich in die Taschen der Autofahrer greifen zu wollen, ist unzumutbar", so Thumpser weiter. "Gerade im Flächenland Niederösterreich hätte das massive Auswirkungen! Die Menschen sind auf ihr Fahrzeug angewiesen, sei es auf dem Weg zur Arbeit oder für tägliche Erledigungen. Die schwarz-bunte Bundesregierung bringt wirklich einiges zu Wege: zuerst wird die Infrastruktur in den ländlichen Gebieten komplett zerstückelt und der öffentliche Verkehr wird ausgedünnt und wenn die Leute dann aufs Auto angewiesen sind, werden sie kräftig zur Kasse gebeten", so Thumpser abschließend.
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