SPÖ-Kärnten zeigt Ausdünnung des ländlichen Raumes auf

"Kahlschlagpolitik" trifft vor allem kleinere Gemeinden und Dörfer

Klagenfurt (SP-KTN) - Der Ausdünnung des ländlichen Raums durch die schwarz-blau-orange Regierung müsse endlich Einhalt geboten werden, forderte heute, Freitag, der Gemeindesprecher der SPÖ-Kärnten, LAbg. Hans Ferlitsch und verweist auch auf eine neue SPÖ-Homepage, auf der die Problematik unter www.kommunalpolitik.at aufgezeigt wird.

Im Zeitraum von 2000-2006 seien allein in Kärnten 89 Postämter sowie 12 Polizei- und Gendarmerieposten geschlossen worden, nannte Ferlitsch zwei Beispiele für die Schließungswelle, die seit sechs Jahren über das Land zieht, vor der die SPÖ laufend gewarnt habe und die Haider, Schüssel & Co zu verantworten haben. Die Einstellung von Nebenbahnen und Buslinien, die Schließung von Bezirksgerichten und Kleinschulen sowie das Zerstören der kleinbäuerlichen Struktur durch fast ausschließliche Förderung von Großbauern zeuge von der Ausdünnung der Infrastruktur in Dörfern und kleineren Gemeinden, kritisierte der Obmann des Gemeindevertreterverbandes die Vorgehensweise der Bundesregierung.

Die SPÖ verwehre sich gegen diese "Kahlschlagpolitik", appellierte Ferlitsch dafür, den ländlichen Raum nicht länger Substanz zu entziehen und versprach abschließend, auch weiterhin im Interesse der Gemeinden tätig zu sein. (Schluss)

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