ÖGB-Hundstorfer: "Für eine Welt ohne Massenvernichtungswaffen"

Auch 61 Jahre nach Hiroshima wird an der atomaren Aufrüstung gearbeitet

Wien (ÖGB) - Anlässlich des Gedenktags zum Atombombenabwurf über Hiroshima am 6. August 1945 fordert der ÖGB die Abschaffung aller Nuklear- und Massenvernichtungswaffen. "Auch 61 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki sind atomare Waffen im Besitz einiger Länder, andere arbeiten an deren Entwicklung, um tatsächliche oder imaginäre Feinde abzuschrecken. Wir müssen daher umso massiver für eine Welt ohne Massenvernichtungswaffen eintreten", erklärt der geschäftsführende ÖGB-Präsident Rudolf Hundstorfer.++++

Atombomben haben bis heute ihren Schrecken nicht verloren. "Die Überlebenden und ihre Kinder leiden bis heute an den Spätfolgen der Bomben von Nagasaki und Hiroshima, die Menschheit wird nach wie vor durch Nuklearwaffen bedroht. Unser Ziel muss die Entwicklung von Gesellschaften sein, die sowohl die Bereitstellung als auch den Einsatz von Atomwaffen ablehnen, weil das der Verantwortung für eine Welt in Freiheit und Humanität widerspricht", so Hundstorfer.

Das Gedenken an Hiroshima und Nagasaki muss eine zusätzliche Aufforderung sein, sich Tag für Tag einzusetzen, um die politische Institution des Krieges zu überwinden, gemeinsam mit allen, die den Frieden wollen. "Glaubt nicht, ihr hättet Millionen Feinde. Euer einziger Feind heißt - Krieg", zitiert der gf. ÖGB-Präsident in seiner Botschaft zum Hiroshima-Gedenktag den Schriftsteller Erich Kästner.(fk)

ÖGB, 4. August
2006
Nr. 523

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