ÖVP Wien zeigt, wie’s geht

Wien (OTS) - Die Wiener ÖVP hat intensive Anstrengungen unternommen, um sowohl die Parteizentrale als auch den Internetauftritt barrierefrei zu gestalten und diese heute im Rahmen einer Pressekonferenz mit Landesgeschäftsführer Norbert Walter und Gemeinderätin und Behindertensprecherin der ÖVP Wien, Karin Praniess-Kastner, präsentiert.

Besonders wichtig ist es für die ÖVP Wien, die Selbstbestimmtheit aller Menschen zu unterstützen und die Voraussetzungen für jene Menschen zu schaffen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen wollen und auch können. Norbert Walter wies darauf hin, dass die ÖVP Wien die Partei mit der am weitestgehend den Anforderungen an eine barrierefreie Gestaltung entsprechende Homepage ist.
Norbert Walter: "Es ist zwar gut, wenn die SPÖ verkündet, dass bereits zwei Drittel der öffentlichen Gebäude Wiens barrierefrei sind - allerdings heißt das immer noch, dass ein Drittel der öffentlichen Gebäude Wiens nicht den Standards entsprechen. Das muss geändert werden."

Barrierefrei Eigenverantwortung übernehmen

Bereits beim Umbau der neuen Landeparteizentrale am Rathausplatz 9 wurde auf barrierefreie Zugänge und den Einbau barrierefreier sanitärer Anlagen geachtet.
Gleichzeitig mit den baulichen Maßnahmen wurde auch die Internetseite der ÖVP Wien neu gestaltet. Interessenvertreter/innen behinderter Menschen haben uns dabei beraten. Dass die Internetseite www.oevp-wien.at auch tatsächlich den funktionellsten Zugang für alle Internetuser/innen bietet zeigte Gerhard Bruckner von der Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs mit Hilfe eines Gerätes, das die Homepage in Braille-Schrift übersetzt sowie direkt mittels Spracherkennung vorliest, bei der Pressekonferenz.

Barrierefreiheit kommt allen Menschen zu Gute

Karin Praniess-Kastner wies darauf hin, dass es nicht nur um eine Minderheit gehe. Es gehe auch nicht darum, Menschen mit Behinderungen als Subjekte der besonderen Fürsorge zu sehen und diesen mit 'Sonderlösungen' den Zutritt zu öffentlichen Gebäuden, zu Geschäften oder zum Internet zu ermöglichen. Vielmehr solle der barrierefreie Zugang von öffentlichen Räumen allen Menschen gleichermaßen nützen.

Praniess-Kastner: "Eine Vereinfachung, ursprünglich für eine bestimmte Zielgruppe gedacht, kommt letztendlich allen zugute. Alle Menschen profitieren!"

Breite Zielgruppe

Ein immer stärker steigender Prozentsatz (rund 29 %) unserer Bevölkerung gilt als "körperlich beeinträchtigt". Dazu kommt, dass die Lebenserwartung und damit die Zahl älterer Menschen in unserer Bevölkerung weiter steigt.
Schon 2030 werden 32,1 % der Bevölkerung über 60 Jahre alt sein. Barrierefreiheit kommt also auch der großen Zielgruppe der älteren Menschen zu Gute, die sich einfach schwerer tun bei der Bewältigung der täglichen Aufgaben, weil sie mit einem Gehstock, einer Krücke oder einem Rollstuhl unterwegs sind.

Weitere Fakten:

  • eine von 100 Personen ist Rollstuhlfahrer/in,
  • eine von 20 Personen ist blind bzw. sehbeeinträchtigt,
  • eine von 7 Personen ist hörbeeinträchtigt bzw. gehörlos,
  • eine von 3 Personen über 55 Jahre leidet an Arthritis

Dazu kommen noch zahlreiche Menschen, die durch Verletzungen oder Unfälle vorübergehend behindert sind. Auch Eltern mit Kleinkindern, die ebenfalls bei der Bewältigung ihres täglichen Lebens mitunter vor vielen kleinen und großen Hindernissen stehen, profitieren von Barrierefreiheit.

"Die soziale Reife der Gesellschaft zeigt sich in der Integration aller Menschen mit ihren verschiedenen Bedürfnissen", betont Praniess- Kastner.

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