Hoch im Kurs: "Leben im ländlichen Raum"

BR-Präsident Kneifel beleuchtet Erfolgskonzept der jugendlichsten Gemeinde Österreichs

Rechberg/Linz/Wien (OTS) - Abwanderung von Betrieben und Arbeitskräften? Demontage der Nahversorgung und Verödung des Ortskernes? - Keine Spur! Bundesratspräsident Gottfried Kneifel überzeugte sich heute, Donnerstag, 3. August, in der 1100-Seelen-Gemeinde Rechberg (Bezirk Perg, OÖ.) von der erfolgreichen Umsetzung der vielfältigen Bundesländerinitiativen zur Belebung des ländlichen Raumes. "Leben auf dem Land lohnt sich und gewinnt an Attraktivität - auch und vor allem für die Jugend!", resümierte der Länderkammer-Vorsitzende. In diesem Zusammenhang richtete Kneifel eine klare Forderung an die künftige Bundesregierung: "Bei der Aufteilung der Bundesertragsanteile, die im Jahr 2008 neu ausverhandelt wird, müssen Kleingemeinden deutlich besser berücksichtigt werden!"

"Ja, Kinder sind unsere Zukunft", stellt Rechbergs Bürgermeister Johann Thauerböck, der seit 2003 die Geschicke der Mühlviertler Gemeinde lenkt, fest. Immerhin: Kinder und Jugendliche machen mehr als 36 Prozent der Rechberger Bevölkerung aus - laut Statistik Austria ein österreichweiter Spitzenwert! Tatsächlich gilt die ehemals rein agrarisch strukturierte Gemeinde im Herzen des Unteren Mühlviertels als besonders familienfreundlich. Mit ein Grund für eine Extra-Initiative der Wirtschaftsbetriebe im Bezirk Perg, in Rechberg sogar ein neues SOS-Kinderdorf zu errichten!

"Familienfreundlichkeit beginnt bei der Bereitstellung von leicht erreichbaren Arbeitsplätzen und Erwerbsmöglichkeiten, einer intakten Nahversorgung und einem vielfältigen Kultur- und Freizeitangebot. Hier im Mühlviertel gelang es der Gemeinde Rechberg hervorragend, das umfassende Impulsprogramm 'Ein Land blüht auf' der oberösterreichischen Landesregierung umzusetzen, das eine konsequente Nutzung der örtlichen Standortvorteile vorsieht", hält Gottfried Kneifel, Präsident des Bundesrates, dazu fest.

"Standortvorteile" schuf die Kleingemeinde Rechberg mit Landeshilfe aus Eigeninitiative: Seit der Anlage eines Badesees, der Eröffnung des Freilichtmuseums Großdöllnerhof und der Registrierung als "OÖ. Naturparkgemeinde" erfreut sich Rechberg auch touristischen Ansturms: Mittlerweile 50.000 Tagesausflugsgäste und 20.000 Gästenächtigungen pro Jahr zeigen auf, wie sehr eine intakte Naturlandschaft und das praktizierte Bekenntnis zu Familienfreundlichkeit punkten.

Bundesratspräsident Kneifel dazu: "Österreichs Bundesländer setzen viele Akzente für den ländlichen Raum. Als Grundprinzip für all diese Belebungs- und Impulsprogramme gilt, die jeweiligen regionalen Stärken zu entwickeln und zu nutzen."

Allerdings seien ländliche Kleingemeinden mit meist geringem Kommunalsteueraufkommen bei der Umsetzung von örtlichen Strukturbelebungsprogrammen häufig überfordert. Dies müsse bei der Neuverhandlung des Finanzausgleiches zwischen Bund, Ländern und Gemeinden im übernächsten Jahr berücksichtigt werden, hielt Bundesratspräsident Kneifel in Rechberg fest. Seine klare Forderung:
"Die künftige Bundesregierung muss Kleingemeinden bei der Aufteilung der Bundesertragsanteile deutlich besser berücksichtigen!"

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