Moser zu Hypo Alpe Adria: Aufsichtsrat muss zurücktreten

Finanzplatz als Wörthersee-Stehgreifbühne

Wien (SPK) - Im Zusammenhang mit dem undurchsichtigen Filz und den Machenschaften rund um die Hypo Alpe Adria Bank fordert SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser den Aufsichtsrat der Hypo zum Rücktritt auf: "Ein Aufsichtsrat, der mögliche Bilanzfälschungen geduldet hat, muss zurücktreten. Was da abläuft, könnte aus dem Drehbuch eines russischen Wirtschafts-Thrillers stammen. Und einige wenige Akteure aus Südösterreich versuchen den Finanzplatz Österreich zur Wörthersee-Stehgreifbühne umzuwandeln." ****

Mehr noch: Der Vorstand der Grazer Wechselseitigen und bisherige Hypo-Aufsichtsrat Siegfried Grigg, der mögliche Ungereimtheiten der Bilanz mitgetragen habe, wird neuer Nebenerwerbs-Vorstand bei der Hypo. Moser: "Ich kenne keinen Bank-Vorstand, für den das Führen einer Bank ein Teilzeit-Job ist."

Zu hinterfragen ist auch der Umstand, dass der Doppelvorstand Grigg nun von seinen Vormittags-Kollegen in der ÖVP-nahen Grazer Wechselseitigen Versicherung am Nachmittag kontrolliert wird. Moser:
"Das lässt tiefsten Filz und Verstrickungen in neuer Qualität vermuten." Moser fordert daher die Finanzmarktaufsicht und den Finanzminister dazu auf, die Verflechtungen zwischen Grazer Wechselseitigen Versicherung und der Hypo Alpe Adria umgehend zu prüfen. (Schluss) ns

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