Gibt es eine orange Anleitung zum Reichwerden?

Hypo-Spekulationsgeschäfte, Styrian Spirit, Seebühne, Ryan Air & Co - Wenn sich’s "Haider-Freunde" richten?

Klagenfurt (SP-KTN) - Mit Kopfschütteln kommentierte der
Klubobmann der Kärntner Sozialdemokraten, Peter Kaiser, am Donnerstag die Bocksprünge und Skandale Jörg Haiders in den letzten Monaten als Multifunktionär (Landeshauptmann, Finanzreferent, Wirtschaftsreferent, Tourismusreferent, Landeskontrolle bei der Hypo). "Die Skandale nehmen kein Ende, das Land nimmt Schaden und nach Styrian Spirit, dem Seebühnendesaster, Ryan Air & Co, sowie den Hypo-Spekulationsgeschäften mit Steuergeld und der Mär vom aufgebrachten Aufsichtskommissär Haider bleibt eine Frage im Raum:
Gibt es eine Anleitung zum Reich werden von und für Haider-Freunde?", fragt sich Kaiser.

Offensichtlich, könne man in Kärnten, wenn man ehrliche gewissenhafte und ethische Grundeinstellungen über Board werfe, der simplen Anleitung mit einfachen Schritten leicht folgen. Wichtig dabei sei aber, dass man am Donnerstag nicht mehr vertrete, was man noch am Mittwoch forderte, seine Meinung schneller wechsle, als die Wolken über den Wörthersee ziehen können und man tief in die orange Trickkiste greift oder greifen lässt, um bei Skandalen die Flucht nach vorne zu ergreifen. Braucht man nur Kärntens Steuergeld in Millionenhöhe zu verzocken? Dann die dabei auftretenden Verluste von über 4 Milliarden Schilling als "Mücke" benennen? Als nächsten Schritt öffentlich einen Betriebsunfall bei dem alles aufgeklärt werden müsse, erklären? Tags darauf dazu übergehen öffentlich zu verkünden, dass man nichts gewusst habe? Ferne einen Vertrag in vollem Wissen um die Verluste verlängern? Anschließend einem Amtsenthebungsverfahren zuvorkommen, in dem man die Flucht nach vorne antrete und sich für weitere fünf Jahre die volle Vorstandsgage sichere? Diese Fragen drängen sich derzeit auf.

"Wenn man diese Fragestellungen als groteske Anleitung zum Reichwerden betrachtet, stellt man rasch Parallelen zur jüngsten Kärntner Wirtschaftshistorie fest und jeder ehrliche und anständige Kärntner Steuerzahler fragt sich zurecht, warum er jeden Tag Euro für Euro erarbeite. Kann es sein, dass es sich andere "orange Freunde" einfach richten können?", spricht Kaiser aus, was derzeit viele Kärntnerinnen und Kärntner denken.

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