Kopietz: Strache-FPÖ bricht alle Regeln!

FP-Vorgangsweise bedeutet Verhöhnung der demokratischen Kultur Österreichs

Wien (SPW) - "Es ist immer wieder von Neuem bestürzend und höchst ärgerlich zugleich, mit welcher Unverfrorenheit die Strache-FPÖ agiert. Ihre Agitatoren geben sich neuerdings an Wohnungstüren als Mitarbeiter der Stadt Wien aus, um eine angebliche'Bürgerbefragung' durchzuführen. Tatsächlich geht es aber darum, vor den Nationalratswahlen im Herbst in berüchtigter FP-Manier Hetze zu betreiben und Ressentiments zu schüren", kommentierte der Wiener SPÖ-Landesparteisekretär, LAbg. Harry Kopietz am Donnerstag einen Bericht in der Tageszeitung "Die Presse". ****

Die "brachialen Methoden" dieser Partei seien bereits aus früheren Wahlkämpfen bekannt, betonte Kopietz gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien. "Diesmal bleibt jedoch ein besonders übler Nachgeschmack:
Hat sich doch ausgerechnet Vilimsky erst Anfang diesen Jahres lauthals für ein Fairness-Abkommen ausgesprochen. Demnach wollte die FPÖ 'keine politischen Rollkommandos, die mit getürkten Leserbrief-Aktionen, Postings und Telefonaktionen Druck auf Medien und Öffentlichkeit machen, den Verzicht auf persönliche Angriffe sowie die Privatsphäre und vor allem auch, dass es weder zu Verächtlichmachungen oder Zerstörungen komme.'" Dass nun ausgerechnet diese Partei, zu den "miesesten und unlautersten Mitteln" greife, um angesichts mangelnden Wählerzuspruchs noch irgendwie über die Runden zu kommen, entlarve das vollmundige Bekenntnis zur 'Fairness' als "skrupellosen Zynismus ersten Ranges", so Kopietz weiter. Die Vorgangsweise der FPÖ bedeute eine weitere Verhöhnung der demokratischen Kultur in diesem Land.

Abschließend unterstrich Kopietz: "Eines steht jedenfalls fest: Diese Partei hat nicht die Absicht, sich an irgendwelche Regeln zu halten. Die FPÖ kennt keinerlei politischen Anstand, dieses Verhalten wird jedoch voll auf sie zurückfallen. Denn die Menschen wissen, dass sie von der FPÖ außer ewiggestriger Sprücheklopferei und moralischer Abgründigkeit nichts zu erwarten haben!" (Schluss) tr

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