BZÖ-Grosz: Großangelegte Wählertäuschung der steirischen SPÖ

Silhavy und Muchitsch kandidieren, nehmen aber laut Gusenbauer kein Mandat an

Graz (OTS) - "Die Winkelzüge der SPÖ nach dieser BAWAG/ÖGB-Pleite kennen keine Grenzen mehr. Zwar kandidieren mit der steirischen Spitzenkandidatin Heidrun Silhavy und dem Vorzugsstimmenwahlkämpfer Josef Muchitsch zwei Spitzengewerkschafter des ÖGB/BAWAG-Pleitekonsortiums auf der steirischen SPÖ-Liste, nehmen aber laut Gusenbauer ihre Mandate nicht an. Diese Winkelzüge und diese widersprüchlichen Aussagen des sozialistischen Streitvereins sind an Verlogenheit kaum mehr zu überbieten. Wer wird denn dann künftig die steirische SPÖ im Nationalrat vertreten, wenn nicht jene, die an fixen Mandatsplätzen sogar mittels Vorzugsstimmenkampagne kandidieren?", fragt sich der steirische BZÖ-Chef Gerald Grosz in einer Reaktion auf die widersprüchlichen Aussagen aus der SPÖ.

Die SPÖ bereite mit ihren Kandidatenlisten die größte Wählertäuschung vor. Einerseits wurden die hauptverantwortlichen Spitzengewerkschafter in Mandatspositionen gebracht, andererseits versuche Gusenbauer diese ungeheuerliche Vorgangsweise zu kaschieren. Diese Strategie diene ausschließlich dazu, hoch bezahlte und gut dotierte Gewerkschaftsfunktionäre am Wähler vorbei in den Nationalrat zu bringen. Der Wähler solle die Rechnung für diesen tobenden Machtkampf einer führungslosen SPÖ zahlen, kritisiert Grosz scharf.

"Gusenbauer wird es Silhavy, Muchitsch und allen anderen verantwortlichen Spitzengewerkschaftern nach der Wahl nicht mehr verbieten können, die Nationalratssessel einzunehmen. Es ist erschütternd, dass gerade jene Gewerkschafter sich lieber um die Nationalratssessel streiten, anstatt die Gewerkschaft wieder auf Vordermann zu bringen", so Grosz abschließend.

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