Gschwentner: Autofahren nur noch für Reiche?

SPÖ-Tirol kritisiert angedachte Verteuerung der Jahresvignette

Wien (SK) - "Zuerst hungert die Bundesregierung den öffentlichen Nahverkehr aus und nun will sie auch noch die Vignette verteuern", ärgert sich der Vorsitzende der SPÖ-Tirol, Hannes Gschwentner. PendlerInnen wird damit faktisch jede Möglichkeit genommen, kostengünstig zur Arbeit zu kommen. Schon 2001 hat die schwarz-blaue Bundesregierung den Preis für eine Jahresvignette fast verdoppelt. ****

"Gerade in Tirol, wo die Autobahn auch für die Erwerbstätigen eine wichtige Lebensader ist, wäre eine Anhebung des Vignettenpreises eine erneute schmerzhafte Verteuerung. Es scheint, als bekomme die Bundesregierung immer noch nicht genug von den AutofahrerInnen; sie sahnt aufgrund der exorbitanten Spritpreise ohnehin schon genug an Mineralölsteuer und Umsatzsteuer ab", betont Gschwentner, der die Frage stellt: "Wollen Grasser, Schüssel und Co, dass sich das Autofahren bald nur noch die Reichen leisten können?"

Tirols SPÖ-Vorsitzender mahnt die Bundesregierung zu einer realistischen Verkehrspolitik: "In meiner Zeit als Tiroler Verkehrsreferent habe ich dafür gesorgt, dass dem Ausweichverkehr Schranken gesetzt wurden, wodurch die Bevölkerung geschützt wird. Statt die AutofahrerInnen zur Kasse zu bitten, ist es jetzt an der Zeit, dass sich die Bundesregierung darum kümmert, den Transitverkehr einzudämmen. Autofahren teurer zu machen, ist keine Lösung!" (Schluss) js/mm

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