AMS zu OTS 0108/SPÖ-Bures: AMS auf Zielkurs

AMS erreichte 2005 Rekordmarke von rund 491.000 Arbeitsaufnahmen von Jobsuchenden - 90 % davon haben bereits in sechs Monaten einen Arbeitsplatz

Wien (OTS) - "Wir weisen die Kritik von SPÖ Bundesgeschäftsführerin Bures an der Umsetzung der aktiven Arbeitsmarktpolitik des AMS zurück. Die Behauptung, das AMS sei überfordert, geht völlig ins Leere. Dies beweisen die aktuellen Leistungskennzahlen: Bei der Wiedereingliederung von Arbeitsuchenden in den Arbeitsmarkt hat das AMS im Vorjahr erneut einen Rekordwert erreicht. Seit 1990 konnte die Zahl der mit Unterstützung des Arbeitsmarktservice erfolgten Arbeitsaufnahmen von Jobsuchenden von 331.000 auf insgesamt 491.000 im Vorjahr gesteigert werden. 90 Prozent der Arbeitsaufnahmen finden mit Unterstützung des AMS bereits innerhalb von sechs Monaten statt", entgegnete der Vorstand des Arbeitsmarktservice (AMS), Herbert Buchinger und Johannes Kopf, der heute, Mittwoch, von SPÖ-Geschäftsführerin Bures formulierten Kritik am AMS.

Nach einer internationalen Vergleichsstudie, in der der Erfolg der Stellenbesetzung der Arbeitsagenturen in Europa evaluiert wurde, erreicht Österreich bei der Geschwindigkeit der Stellenbesetzung den Spitzenplatz in der EU. 70 Prozent aller dem AMS gemeldeten offenen Stellen werden innerhalb eines Monats besetzt. Damit erzielt Österreich bessere Ergebnisse als die Arbeitsagenturen vergleichbarer europäischer Länder.

Die Umsetzung des Programms "Unternehmen Arbeitsplatz", mit dem 2006 rund 60.000 zusätzliche Jobsuchende an AMS-Fördermaßnahmen teilnehmen können, geschieht auch nicht wie von SPÖ Bundesgeschäftsführerin Doris Bures behauptet "von heute auf morgen", sondern wurde bereits im Vorjahr vorbereitet und erstreckt sich über die Dauer eines Jahres. Mit 58,2% Zielerreichung per Ende Juni ist das AMS auch hier auf gutem Zielkurs. Die Wirksamkeit von Qualifizierungsmaßnahmen für Jobsuchende wird von wissenschaftlichen Studie bestätigt. Rund 70 Prozent der Jobsuchenden, die an Qualifizierungsmaßnahmen teilgenommen haben, finden innerhalb von sechs Monaten wieder einen Arbeitsplatz. Mit diesem Wert liege Österreich im internationalen Vergleich der europäischen Arbeitsagenturen auf dem zweiten Platz hinter Belgien, so der Vorstand.

"Eine Studie des Rechnungshofs, in der die gesamten Fördermaßnahmen des AMS untersucht wurden, zeigt, dass sich die Kosten der Förderausgaben durch die rasche Reintegration von Arbeitsuchenden nach kurzer Zeit amortisieren. Die Kritik geht damit ins Leere. Bei der Vielzahl an Fallbearbeitungen pro Jahr passieren aber auch dem AMS natürlich Fehler. Im Sinne einer ständigen Qualitätsverbesserung sind wir daran interessiert nähere Angaben zu den behaupteten Mißständen zu erhalten", so der Vorstand abschließend.

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