Hilfswerk erneuert Forderung nach einem Runden Tisch zum Problem der illegalen Betreuung

Präsident Othmar Karas: "Anzeigen lösen kein Problem!"

Wien (OTS) - Das Hilfswerk erneuert angesichts der zahlreichen Anzeigen gegen pflegebedürftige Menschen, die illegal ausländische Personen zu deren Betreuung beschäftigen, die Forderung nach einem Runden Tisch zu diesem Problem.

"Rasche politische Handlungen sind das Gebot der Stunde", sagt Othmar Karas, Präsident des Hilfswerks, das im Bereich der mobilen Pflege die größte Organisation in Österreich ist. "Vertreter der zuständigen Länder, Ministerien und Hilfsorganisationen müssen sich rasch zusammensetzen, um rasch gemeinsam Lösungen zu finden", so Karas weiter. "Es ist nicht die Zeit für Schuldzuweisungen, sondern für konkrete Handlungen im Interesse aller Beteiligten. Denn Anzeigen lösen kein Problem, sondern schaffen neue Probleme", so Karas abschließend.

Das Hilfswerk unterstützt regelmäßig 20.910 alte und kranke Menschen durch professionelle Hilfe und Pflege daheim (Pflege und Betreuung durch Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerInnen, AltenhelferInnen, PflegehelferInnen, Heimhilfen und Haushilfen). Im Jahr 2005 wurden 581.488 Portionen "Essen auf Rädern" ausgeliefert. 28,68 Millionen Kilometer haben Hilfswerk-MitarbeiterInnen 2005 im Dienste der KundInnen zurückgelegt. Das Hilfswerk beschäftigt 7.600 MitarbeiterInnen. Die Gesamtleistung des Hilfswerks (Umsatz) beträgt 149,62 Millionen Euro. International ist Hilfswerk Austria als Hilfsorganisation in Krisengebieten sehr aktiv.

Der gesamte Jahresbericht 2005 steht auf www.hilfswerk.at zum Download bereit.

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Österreichisches Hilfswerk
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