Muttonen fordert Grasser zu Schadensersatzzahlungen für Kärnten auf

SPÖ-NRAbg. Muttonen wirft Grasser vor, im über schwerwiegende Mängel im Kontrollsystem der Hypo-Alpe-Adria Bank Kärnten informiert gewesen zu sein und nicht reagiert zu haben

Klagenfurt (SP-KTN) - Zu Schadensersatzzahlungen für das Land Kärnten in der Causa der Hypo Alpe-Adria-Bank fordert die Spitzenkandidatin der Kärntner SPÖ für die NRW 2006, NRAbg. Christine Muttonen, Finanzminister Grasser auf. Muttonen wirft Grasser vor, im Jahr 2002 oberster Bankaufseher gewesen zu sein, über schwerwiegende Mängel im Kontrollsystem der Hypo-Alpe-Adria Bank Kärnten informiert gewesen zu sein und nicht reagiert zu haben. "Wenn Finanzminister Grasser bereits im Feber 2002 über Mängel informiert worden ist und nicht reagiert hat, ist das aus meinen Augen unverantwortlich und eine Schadensersatzzahlung Grassers an Kärnten angebracht", so Muttonen.

Laut einem Bericht im Magazin "Format" warnten die Prüfer der Österreichischen Nationalbank schon 2002 vor Mängel im Limitsystem. Das Fehlen so genannter Sensitivitätslimits, die das Gesamtrisiko reduzieren und die Bank vor überraschenden Millionenverlusten bewahren hätte sollen, wurde ebenfalls kritisiert. Bereits im Feber 2002 wurde der Finanzminister offenbar in einem Prüfbericht über Mängel des Kärntner Kreditinstitutes informiert. "Es ist Grasser schwer anzulasten, dass er nicht reagiert hat", so Muttonen abschließend.

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