AK Kärnten gegen Verteuerung der Autobahn-Vignette

Klagenfurt (OTS) - Angesichts der aktuellen Spekulationen über
eine mögliche Verteuerung der Autobahn-Vignette spricht sich die Arbeiterkammer Kärnten vehement gegen weitere Belastungen für die Kfz-Besitzer und Pendler aus. "Stattdessen muss es endlich die längst fällige Entlastung der Autofahrer und Pendler geben", verlangt AK-Präsident Günther Goach. Zusätzliche Mittel für den Straßenbau soll die Ausweitung der Lkw-Maut bringen.

Die Preise für Benzin und Diesel sind in den letzten drei Jahren um 40 Prozent gestiegen. Das ist vor allem für die Pendler eine enorme Mehrbelastung. In Kärnten pendelt die Hälfte aller Beschäftigten täglich zwischen Wohnort und Arbeitsplatz.

Die Arbeiterkammer verlangt daher, dass die Mittel, die für den weiteren Ausbau der Verkehrsinfrastruktur benötigt werden, durch eine Ausdehnung der Lkw-Maut von der Autobahn auf Landes-, Gemeinde- und ehemalige Bundesstraßen hereingebracht werden. "Das würde endlich mehr Kostenwahrheit schaffen und zusätzliche Mittel für den öffentlichen Verkehr freimachen", betont die AK.

Wie Studien zeigen, werden die Straßen durch einen schweren 40-Tonnen-Lkw rund 60.000-mal so stark belastet wie durch einen Pkw. Dennoch zahlt der Lkw derzeit auf ehemaligen Bundesstraßen nur zu 42 Prozent und auf Landes- und Gemeindestraßen gar nur zu zwölf Prozent die Kosten für die Straßenbenützung. Den Rest zahlt die Allgemeinheit.

Für die Pendler fordert die AK Entlastungen in Form einer Erhöhung des amtlichen Kilometergeldes auf mindestens 42 Cent, einer nochmaligen Erhöhung des Pendlerpauschales,einer Anhebung des Verkehrsabsetzbetrags und dessen Ausstattung mit Negativsteuerwirkung,und der Abschaffung der Umsatzsteuer auf Energieabgaben.

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