OÖ: 2.679 arbeitslose Jugendliche mehr als vor sechs Jahren

SP-Haider beharrt auf raschen Lehrstellengipfel für Oberösterreich

Linz (OTS) - "Die Regierung schaut noch immer tatenlos zu, während die Arbeitslosenzahlen weiter Anlass zu Besorgnis geben. Umso mehr Energie wendet die Schüssel-ÖVP dafür auf, den Arbeitsmarkt mit Taschenspielertricks schön zu färben. Von einer Trendwende kann bestimmt nicht die Rede sein, wenn es im Juli 2006 um 58,8 Prozent mehr Jugendliche auf Jobsuche in Oberösterreich gibt als im Jahr 2000. Das sind insgesamt 7.233 Jugendliche ohne Beschäftigung, um 2.679 Junge mehr ohne Job als im Juli 2000 , wo es noch 4,554 Jugendliche auf Arbeitssuche gab", stellt Oberösterreichs SPÖ-Landesvorsitzender Erich Haider zu den Jubelmeldungen von Bartenstein, Pühringer und Co. fest.

In drei Jahren Schwarz-Grün in Oberösterreich ist die Zahl der Jungen ohne Job von 6.961 im Juli 2003 auf 7.233 im Juli 2006 gestiegen. Mit 21,8 % hat Oberösterreich zudem den höchsten Anteil von Jungen an der Gesamtarbeitslosigkeit",1900 oberösterreichische Jugendliche sind auch weiter auf der Suche nach einer Lehrstelle. Haider erneuert deshalb seine Forderung nach einem Lehrstellengipfel für Oberösterreich.

Ende Juli 2000 gab es in Oberösterreich 22.413 Arbeitslose und Personen in Schulung, im Juli 2006 sind es 28.491, das sind um 6.078 bzw. um 27,1 % mehr. Bei den Jugendlichen bis 25 ist die Zahl der Jobsuchenden um 58,8 % gegenüber dem Juli 2000 angestiegen. Geradezu explodiert ist die Zahl der Jungen, die in AMS-Schulungsmaßnahmen untergebracht sind. Heute sind das um 135 ,6 % mehr als im Jahr 2000. Aber selbst gegenüber dem Juli des Vorjahres ist die Anzahl der SchulungsteilnehmerInnen um 13,9 % gestiegen.

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