Broukal fordert Ende des schikanösen Quotentourismus

"Quotenverbund Wien-Innsbruck" soll geschaffen werden

Wien (SK) - Ein "Ende des schikanösen Quotentourismus" fordert SPÖ-Wissenschaftssprecher Josef Broukal. Es sei absolut unverständlich, dass die Medizin-Quotenregelung an die einzelnen Uni-Standorte gebunden sei. So komme es zu der skurrilen Situation, dass rund 50 deutsche Studierende mit dem Wunsch-Standort Innsbruck nach Wien wechseln müssen und im Gegenzug rund 50 Studierende aus Ostösterreich nach Innsbruck übersiedeln müssen. "Das ist eine unnötige finanzielle und soziale Belastung für die betroffenen Studierenden. Hier muss eine flexible Lösung gefunden werden", so Broukal am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Der SPÖ-Wissenschaftssprecher tritt daher für eine gesetzliche Regelung ein, die für die Uni-Standorte Wien und Innsbruck einen "Quotenverbund" schafft. "Diese Unis führen ein gemeinsames Testverfahren durch. Hier muss es gesetzlich möglich sein, eine gemeinsame Quote zu führen und den Standortwünschen der Studierenden nachzukommen." Die notwendige Gesetzesänderung könnte in der Plenarsitzung am 21. September erfolgen. Broukal wünsche sich eine "gemeinsame, öffentliche Erklärung der Parlamentsfraktionen, damit die Studierenden bereits in Kürze Planungssicherheit haben". (Schluss) wf/mm

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