Kaiser: Wer soll Haider seine Bocksprünge noch glauben

Scharfe Worte des Kärntner SPÖ-Klubchefs für Kärntner Landeshauptmann - SPÖ fordert neuerlich Rücktritt Haiders

Klagenfurt (SP-KTN) - Mit den Worten "das schlägt dem Fass ja wohl den Boden aus", reagierte der Klubobmann der Kärntner SPÖ, Peter Kaiser, am Mittwoch auf die jüngsten Aussagen Jörg Haiders zu Kulterers Gehaltsforstzahlung. "Jörg Haider will Kärnten neuerlich narren und behauptet nun von Kulterers Gehaltsfortzahlung nichts gewusst zu haben, obwohl ihm das in ganz Österreich niemand glauben wird", so Kaiser, der dem Kärntner Landeshauptmann ein völlig übles Spiel vorwirft und ihn für absolut rücktrittsreif erklärt. Kaiser betonte, dass die SPÖ die Gehaltsfortzahlungen für Kulterer als ungeheuerliches Privileg für einen "Haider-Freund" entschieden ablehnt und der Landeshauptmann nun offenbar die Flucht nach vorne ergreifen wolle.

Haiders Kritik an Kulterer und Grawe sei leicht durchschaubar und völlig unglaubwürdig. "Ich frage mich, was Haider über die Bevölkerung, die Wirtschaftstreibenden und die Medienvertreter glaubt! Meint er tatsächlich er könne alle für dumm verkaufen?", empört sich Kaiser. "Jeder Tag weniger mit Haider als Landeshauptmann ist ein guter Tag für Kärnten und ein Tag an dem Kärnten wieder ernst genommen wird", so Kaiser. Haider bedeute von Tag zu Tag einen größeren Imageschaden für das Land.

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