AKNÖ-Staudinger fordert Maßnahmen für alternsgerechtes Arbeiten

Arbeitsmedizin-Forschung an der Universität Wien muss erhalten bleiben

Wien (AKNÖ) - "Erst kürzlich hat ein arbeitsmarktpolitischer Vergleich Österreichs mit anderen Ländern gezeigt, dass massiv in Maßnahmen für den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit investiert werden muss", sagt AKNÖ-Präsident Staudinger. Die Menschen müssten durch die Erhöhung des Pensionsantrittsalters immer länger arbeiten, seien dazu aber oft aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage. In diesem Zusammenhang stellt die geplante Schließung der arbeitsmedizinischen Forschung an der Universität Wien für den AKNÖ-Chef einen Schlag ins Gesicht der arbeitenden Menschen dar. "In Österreich sind deutlich weniger ältere Menschen beschäftigt, als im europäischen Durchschnitt", so Staudinger weiter. Daher dürften die laufenden Forschungsprojekte an der Universitätsklinik für Arbeitsmedizin keinesfalls gestrichen werden.

"So darf man mit der Gesundheit der Menschen nicht umgehen", kritisiert Staudinger. Das Aus für die arbeitsmedizinische Forschung bedeute das Aus für umfassenden Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Der AKNÖ-Chef fordert von Bildungsministerin Gehrer ein klares Bekenntnis zur Weiterführung der Abteilung für Arbeitsmedizin: "Es kann nicht sein, dass die verfehlte Bildungspolitik der letzten Jahren mit der Gesundheit der arbeitenden Menschen bezahlt werden muss."

Rückfragen & Kontakt:

Susanne Karner
Pressesprecherin Präsident Staudinger
Tel.: 0664/5482059
susanne.karner@aknoe.at
http://noe.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKN0002