Kräuter zu Hypo Alpe-Adria: "ÖVP-BZÖ-GesmbH verantwortlich!"

Geldgeschenke verteilen und Posten behalten - Haider-Empörung über Gehaltfortzahlung an Kulterer unglaubwürdig

Wien (SK) - SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter kritisiert die "Zustände in der ÖVP-BZÖ-GesmbH", die für "völliges Versagen" in der Causa Hypo Alpe-Adria eine "sehr, sehr beschränkte Haftung" vorsieht. Kräuter: "Der Fall Kulterer ist nur die Spitze des Eisberges für Geldgeschenke verteilen und Posten einzementieren. Der völlig überforderte, zuerst hochgejubelte und dann geschasste ÖBB-Ex-Chef Vorm Walde geht mit 1,2 Millionen Euro Abfertgung spazieren, Reinhold Gaugg finanziert sich sein dolce vita mit 10.000 Euro Monatssalär aus einem Rücktrittsvertrag mit seinen Parteikumpanen, der untragbar gewordene Ex-Hypo-Chef Kulterer kann auf seinem Gehaltszettel bis zum Jahr 2011 keine Veränderung erkennen." In dem Zusammenhang bezeichnete der SPÖ-Abgeordnete die "Empörung" von Landeshauptmann Haider über die Gehaltfortzahlung für Kulterer als "völlig unglaubwürdig". Haider und Kulterer seien alte Freunde, Kulterer habe Haider etwa zu dessen Besuch bei Gadaffi begleitet, erinnerte Kräuter am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Diese ÖVP-BZÖ-GesmbH mache es auch möglich, dass KHM-Direktor Seipel trotz massiven Problemen mit "Mein und Dein" weiter residiere, dass Hauptverbandschef Kandlhofer trotz glattem Bruch von Rechtsvorschriften weiter in Amt und Würden verbleibe und ÖBB-Chef Huber bis nach der Nationalratswahl falsche Weichen stellen dürfe. Kräuter: "Angesichts der Lebens- und Einkommensbedingungen hunderttausender Menschen in Österreich ist es ein Hohn, wie diese Regierung Leute aus ihrem Dunstkreis mit Geldgeschenken und einzementierten Posten versorgt." (Schluss) ps

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