Staatspreis für Wissenschaftspublizistik an APA-Wissenschaftsredakteur Christian Müller

Förderungspreis an Birgit Dalheimer, ORF/Hörfunk

Wien (OTS) - Christian Müller, Wissenschaftsredakteur der Austria Presseagentur, erhält heuer den mit 5.500 Euro dotierten Österreichischen Staatspreis für Wissenschaftspublizistik. Der mit 2.500 Euro dotierte Förderungspreis für Nachwuchsjournalist/innen geht an Birgit Dalheimer vom ORF Hörfunk. Die Auszeichnungen werden am 15. September 2006 von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer im Rahmen eines Festaktes verliehen. ****

Christian Müller ist Redakteur der Austria Presse Agentur und seit 2000 Leiter der Wissenschafts- und Bildungsberichterstattung. Er startete seine journalistische Laufbahn als Lokalreporter der Wiener Kirchenzeitung und war anschließend Redakteur des Informationsdienstes für Bildungspolitik und Forschung (ibf). Seit 1992 ist Christian Müller Wissenschaftsredakteur der APA. Unter seiner Leitung erfolgte in den Jahren 1996 bis 2000 der personelle Ausbau des damals neugeschaffenen Ressorts "Kultur-Wissenschaft-Bildung" verbunden mit dem Aufbau eines Netzwerks für die Wissenschafts- und Bildungsberichterstattung in den Bundesländern.

Laut Begründung der Jury ist es Christian Müller gelungen, die speziellen Anforderungen der Agenturarbeit - wie Verlässlichkeit, gebotene Kompaktheit sowie Schnelligkeit und Genauigkeit - bei der verständlichen Aufarbeitung komplexer wissenschaftlicher Themen und Inhalte umzusetzen und damit den österreichischen Medien ein umfangreiches tägliches Meldungsangebot aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung zur Verfügung zu stellen. Christian Müller legt dabei einen besonderen Schwerpunkt auf Wissenschaftsmeldungen mit Österreich-Bezug und umfangreiche wissenschaftliche Hintergrund-Berichterstattung zu aktuellen Großthemen oder Großereignissen wie zuletzt die EU-Ratspräsidentschaft. Christian Müller, so die Jury, habe sich in kompetenter Weise um die Vermittlung wissenschaftlicher Nachrichten verdient gemacht und damit seit Jahren wesentlich zur verstärkten Wahrnehmung wissenschaftlicher Themen in den Medien und in der Öffentlichkeit beigetragen.

Mag. Birgit Dalheimer hat sich als Gestalterin von Wissenschaftssendungen in der Ö1 Wissenschaftsredaktion des ORF/Hörfunk einen Namen gemacht. Sie gestaltete Beiträge für die Sendereihen "Dimensionen", "Salzburger Nachtstudio", "Diagonal", "Kontext", "Radiokolleg" und aktuelle Wissenschaftsmeldungen für die Nachrichten-Journale und "Wissen aktuell".

Nach Abschluss ihres Studiums der Molekulargenetik war Dalheimer als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Risikoforschung der Universität Wien an Projekten im Bereich "Risiken der Gentechnik" und ab 1998 als freie Wissenschaftsjournalistin tätig. Im Rahmen des Universitätslehrganges Wissenschaftskommunikation "scimedia" am Institut für Interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF) ist Dalheimer Lehrbeauftragte für die Seminare "Wissenschaft im Radio" und "Symposienorganisation und Moderation".

Die ausgebildete Naturwissenschafterin hat sich aber nicht nur in diesem Bereich sondern auch im Erschließen neuer, interdisziplinärer Themenfelder als professionelle und vielseitige Wissenschaftsjournalistin erwiesen. In ihren zahlreichen Sendungen hat Dalheimer aktuelle Entwicklungen fachlich kompetent und zugleich gut verständlich vermittelt.

Der Österreichische Staatspreis für Wissenschaftspublizistik wird seit 1971 für hervorragende publizistische Leistungen im Interesse von Wissenschaft und Forschung vergeben. Seit 1992 werden der Staatspreis und der Förderungspreis für Journalist/innen unter 35 Jahren alle zwei Jahre verliehen.

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